Blütenburgwald - West

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Blütenburgwald - West, 19.01.17 0:13
Blütenburgwald - West
Der Blütenburgwald stellt eine direkte Verbindung zwischen Blütenburg City und Metarost City da. Der westliche, leicht zugängliche Teil des Waldes wartet neben seiner pflanzlichen Vielfalt auch mit einigen schönen Ecken auf, etwa einem kleinen, idyllischen Teich. Auch findet sich hier eine rege Artenvielfalt an Pokémon.
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Tallulah Noach

#001 // Lev Aleksandrovitsch Vasilyev


Es war ein schönes Bild, das sich ihr bot. Alles hier war idyllisch – Harmonie und Frieden schienen hier nahezu greifbar zu sein. Die vielen Pokémon, die hier lebten – überwiegend Pflanzenpokémon, wohl aber auch welche von vielen weiteren Typen, etwa Flug- oder Normalpokémon –, waren zunächst scheu, aber sobald sie sich annähernd sicher fühlten, ließen sie sich kaum noch stören von der jungen Frau, die hier ruhig am Rand des natürlich entstandenen Teiches saß, geschmückt mit einigen wenigen Seerosenblättern. Die Schwarzhaarige lächelte milde – es tat gut, solch Ruhe zu genießen. Sie kam zwar häufig aus dem Haus heraus, das sie bewohnte, jedoch nahm sie sich nur selten die Zeit, solch Orte wie diesen aufzusuchen. Umso bedeutender waren diese Momente aber.
Auch ihre Pokémon genossen, was ihnen Zuteil wurde – das ruhige und bedachte Bisaflor ruhte sich zwischen einigen Bäumen und Büschen aus, spielte mit jüngeren, wilden Pokémon, die an dem Koloss hinauf kletterten oder dessen Rangen zu fassen versuchten. Das Pflanzenpokémon hatte seine Freude daran. Das wachsame, hitzköpfige Piondragi zeigte heute ein gemütliches Wesen – denn es lag eingerollt neben einigen Felsbrocken und schlummerte friedlich. Und das freche Gengar? Die Schwarzhaarige kicherte, als sie beobachtete, wie das Geistpokémon mit einigen Zigzachs Fangen spielte. Es war durchaus unfair, dass das Geistpokémon sich einfach entmaterialisierte, wenn die Pokémon es zu fassen drohten, doch Ceidith, so der Name des Geistes, ließ sich nach einiger Zeit schließlich doch ab und an fangen.
Das Kichern ihrer Trainerin ließ das Gengar aber aufhorchen – und nach kurzer Zeit beendete sie das Spiel, um zur Schwarzhaarigen zurück zu kehren. Die war in einen warmen Mantel und dicke Stiefel gehüllt, ihre Haare wie eh und je mit einer roten Schleife zusammen gehalten. Ein roter Schal ersetzte heute die Krawatte und statt eines Rockes trug sie Hosen – alles andere wäre bei diesen Temperaturen schlicht zu kalt gewesen.
„Na, hast du genug gespielt?“, fragte sie dann aber, als Ceidith bei ihr angekommen war und sich schließlich sogar einfach neben sie setzte. Dieses Gengar war ihr erstes Pokémon gewesen – sie kannten sich nun schon sehr lange und waren schlicht unzertrennlich. Es war nicht vorstellbar, dass man die Schwarzhaarige ohne ihren Geist antraf. Das Gengar antwortete nun mit einem beruhigten Kichern auf die Frage der Trainerin. Diese lächelte das Geistpokémon an. „Es ist schön hier.“, sagte sie dann schließlich und sah wieder zum Teich hinüber. Hier und da wurden Blasen geschlagen – sicher gab es hier viele Pokémon, die man angeln konnte. Allerdings hatte die junge Frau nicht daran gedacht, eine mit sich zu nehmen. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch – ohnehin wäre ihr wohl letzten Endes doch nicht danach gewesen. Und es gefiel ihr, einfach einmal nur stupide herum zu sitzen. Etwas, was sie sich in der Öffentlichkeit nur selten erlaubte, jetzt, wo sie ein Gesicht war, dass die Ehre und das Antlitz der Liga vertrat. Denn sie war nun seit etwa drei Monaten Teil der Top 4 von Hoenn und darauf bedacht, dass dieser nicht durch ihre Fehlbarkeit geschadet wurde. Tallulah Noach war, was das anging, sehr geflissentlich – die Schwarzhaarige hatte derlei Verhalten aber schon früher an den Tag gelegt. Etwas, das man ihr oft als Arroganz nachsagte, was letztlich aber nicht mehr als penibles Achten auf jede Kleinigkeit darstellte.
Aber das tat nun alles nichts zur Sache – sie war hier in diesem Wald zu dieser kalten Jahreszeit für sich allein und musste sich über derlei Dinge nicht den Kopf zerbrechen.
„Wir sollten uns noch ein wenig umsehen, bevor wir gehen – vielleicht finden wir etwas, das wir Rilith mitbringen können.“, sagte sie dann wieder zu Ceidith. Rilith, das war ihr Botogel. Dieser kleine Vogel kümmerte sich inbrünstig um den Haushalt, den die Schwarzhaarige und ihre Pokémon bewohnten. Sie hätte ja nie geglaubt, dass das Eispokémon so darin aufgehen würde, stets für Ordnung zu sorgen. Als Dank wollte sie dem Botogel nach Möglichkeit viele kleine Geschenke mitbringen – immerhin war Tallulah häufig in ganz Hoenn unterwegs, um die Orte aufzusuchen, die sie bei ihrer Jagd nach Orden außen vor gelassen hatte. „Das wäre doch, schön, nicht wahr?“, sprach sie dann weiter und erntete ein Nicken und zustimmendes Keckern von Seiten des Geistpokémons. Vielleicht versteckte sich ja hier schon irgendwo die erste Blume des anbrechenden Frühlings – wenn sie dann noch rot war, würde Rilith daheim Freudensprünge machen!
Aber das hatte noch Zeit – und so, wie Najulah, ihre Bisaflordame, gerade mit den Pokémon des Waldes spielte, wollte sie sie nicht stören. Sollten sie ruhig noch ein wenig Spaß haben.

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Einstiegspost
Der Top Vier des Unlichts war gemeinhin als Genießer bekannt. Eine eher mysteriöse Figur in der Pokémon-Welt, ebenso wie die Unlicht-Pokémon es manchmal waren, und momentan auf einem Spaziergang durch den Wald unterwegs. Sein eigentlicher Wohnort lag gänzlich woanders, aber er unternahm immer wieder und gerne Ausflüge, die ihn in alle anderen möglichen Ecken der Welt brachten, die er noch nicht kannte, oder die er wieder besuchen wollte. Die Kinder waren auch alle versorgt, entweder hier dort oder eben woanders untergebracht. Viele Verbindungen zu haben ließen ihn auch mal den Kopf frei haben, damit er die Schönheiten des Waldes auf sich wirken lassen konnte.
Idylle herrschte an diesem Ort, der ihn nachdenklich stimmte. Sein neuester Zuwachs, die Kramurx-Dame Jeanne, begleitete ihn heute nur. Neugierig blickte sie um sich, als würde sie das Reich betrachten, welches bald ihr gehören würde. Er schmunzelte. Dass diese Dame dann von seinen Adoptivkindern ihm geschenkt wurde... es gab schon Dinge im Leben, die musste man wohl nicht unbedingt hinterfragen.
Momentan herrschte ein eher kühles Wetter, welches sich langsam aber sicher jedoch auch dem Sommer annäherte. Die Wechselhaftigkeit eben davon ließ ihn jedoch immer wieder nachdenklich werden, während er dem Rauschen der Blätter über ihm lauschte. Diese Arceus-Saga... sie hatte Bestand, nicht? Würden sie alle in zwei Jahren nicht mehr sein, weil es Menschen gab, die ihre Bestimmung vergaßen oder aus purem Egoismus nicht mehr wahrnehmen wollten? Er konnte es sich erschreckend gut vorstellen. Gab es denn überhaupt etwas wie Schicksal, wenn er es recht bedachte? Sie kam in so vielen Geschichten vor, dass es schwierig wurde, den Gedanken zu verneinen. Doch wie oft wurde denn nicht auch schon Falsches gedacht?
"Die Welt ist komplizierter als du denkst, Prinzessin." Er lächelte seiner Kramurx-Dame nickend zu, und bot ihr dann in kniender Haltung den Arm an. Sie flatterte kurz mit den Flügeln, um dann sogleich auf seinem Arm Platz zu nehmen. Sie war etwas kleiner als andere Kramurxe, die aber allesamt eine angenehme Größe hatten, um sie auf diese Weise auf dem Arm zu halten. Allzu schwer waren sie ja ebenfalls nicht. "Das Reich, welches du regieren willst, musst du auch beschützen." Wie gut es war, Jeanne in ihren Herrschaftsvorstellungen eigentlich auch zu unterstützen, ließ er mal außer Acht. "Man muss sich jeden Titel, den man trägt, auch noch verdienen, hörst du?" Er blickte es an, diese rötlich anmutenden Augen auf seine eigenen, welche eher der Farbe von Haselnüssen entsprachen. Nun aber im Dämerschatten des Waldes wirkten sie dunkler, ebenso wie seine Haare fast schwarz wirkten, ehe sie wieder unter einem Lichthauch hervorkamen.
Ein Nicken erfolgte, langsam, aber auch etwas stockend. Er schmunzelte. "Das musst du wohl noch ein wenig üben, meine Kleine." Er streichelte ihr Federkleid, als er den Spaziergang fortführte, wohin auch immer seine Beine ihn trugen. Er folgte immerzu dem Weg, als würde dort irgendwo eine Lösung sein, doch diese kam nur dann, wenn er eben auch einmal oder mehrmals von diesem Weg abwich.
Gerade führte dieser Weg ihn wohl in belebtere Gegenden, ein Teich schien hier zu sein. Er war wohl mehr als überrascht seine neuerliche Amtskollegin zu sehen, welche sich ebenfalls hier im Wald aufhielt. Für einen Moment überlegte er, seinen Gedanken alleine nachzuhängen, als dieser Moment auch schon zu lange währte und verstrichen war. Er lächelte ein etwas abwesendes Lächeln, als er dem schwarzhaarigen Mitglied der Top Vier zunickte, Jeanne immer noch bei sich auf dem Arm halten. Diese musterte die andere mit einem kühlen Blick, welcher jedoch erstaunlicherweise kaum arrogant wirkte. Nur berechnend. Musternd.

[out: In der übernächsten Runde wird dann die Quest beginnen, wenn Noelle dann angenommen ist :3]
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Tallulah Noach

#002 // Lev Aleksandrovitsch Vasilyev


Sie genoss die Zeit, die sie hier verbrachte – aber durch die typischen Geräusche des Waldes drang bald das Geraschel jener Gräser, die von Menschen durchschritten wurden. So drehte Tallulah ihren Kopf etwas – und erblickte bald darauf Lev Vasilyev, das eine Mitglied der Top 4, an dem sie letzten Endes gescheitert war, als sie sich selbst an der Liga versucht hatte. Nun als ihr Kollege, statt als Gegner, blickte der Braunhaarige Familienvater zu der Schwarzhaarigen hinüber. Es schien, als würden sich die wenigen Sekunden in die Länge ziehen – Tallulah hatte nicht erwartet, hier zu dieser Zeit jemanden zu treffen und dann auch gewiss niemanden, den sie kannte. Ob sie sich ertappt fühlte? Schon ein wenig – nur selten hatte jemand sie hier in Hoenn entspannt zu Gesicht bekommen. Aber da nickte ihr der Ältere auch bereits mit abwesendem Lächeln zu, sodass Tallulah nichts anderes übrig blieb, als ebenfalls ein Lächeln zu zeigen und zu nicken. Tallulah entging dabei nicht, wie das Kramurx des Unlichttrainers sie kühl musterte. Berechnung – die kannte diesen Blick. Sie entspannte sich wieder etwas, ehe sie Ceidith zunickte und sich aufrichtete. Sie klopfte sich das bisschen Dreck von der langen Hose, bevor sie mit dem Gengar zusammen näher zu dem Älteren heran trat. Dass sie sich fort bewegte, erregte allerdings auch die Aufmerksamkeit ihrer anderen beiden Pokémon. Doch während das Bisaflor nur beschloss, sie im Blick zu behalten, sprang das Piondragi schon halb auf und kam ein wenig näher, bevor es in abwartender Haltung verharrte.
„Guten Tag, Mr. Vasilyev – ich hatte nicht erwartet, Euch hier anzutreffen.“, sprach sie dann mit ruhiger Tonlage, wobei sie sich eine der vielen Strähnen hinter das rechte Ohr schob. Ceidith kicherte dumpf, während sie das Kramurx beäugte, das da so still auf dem Arm des Top 4 saß. „Es ist ein höchst angenehmer Tag für derlei Spaziergänge, nicht wahr? Die Luft ist sehr schön, und diese Idylle erst. Anspannung fällt sogleich von einem ab.“, fuhr sie dann in höflichem Ton fort, bevor sie selbst noch einmal zu dem Kramurx sah. Das schien sie nicht aus den Augen lassen zu wollen. Diese Dame hieß Jeanne, hatte sie das richtig in Erinnerung? Sie konnte sich durchaus irren, immerhin hatte sie in den letzten Wochen und Monaten noch nicht allzu viel mit den anderen Mitgliedern der Top 4 zu tun gehabt. „Du musst von mir keinerlei ungewöhnliche Aktionen erwarten, meine Liebe – ich habe nicht vor, dir oder deinem Trainer zu nahe zu treten.“, sagte sie dann freundlich an das Kramurx gewandt, bevor sie einen knappen Blick zu dem Gengar warf. „Und Ceidith denkt auch nicht an Schabernack.“, sagte sie dann eine Spur ernster, was dem Gengar die Flausen aus dem Kopf vertrieb. Nun ja, zumindest vorerst. Tallulah indes richtete ihren Blick nun wieder auf den dunkelhaarigen Trainer vor sich – da er deutlich größer war als sie, musste sie zwangsweise zu ihm aufsehen, obwohl sie durchaus noch etwas mehr als eine Armlänge von ihm entfernt stand. Sie nahm die Arme hinter den Rücken, um die Hände ineinander zu verschränken. Was den Älteren wohl hierher geführt hatte? Ob er ein Ziel vor Augen hatte oder doch auch in Erwartung von Ruhe hierher gekommen war, wie es bei der Gifttrainerin der Fall war? Nun, es sah jedenfalls nicht unbedingt danach aus, dass er nach etwas Ausschau hielt – sein Atem war ruhig, seine Muskulatur nicht angespannt und sein Blick etwas abwesend. Vermutlich war es nicht abwegig, dass ein langjähriges Top 4-Mitglied auch das eine oder andere Mal einfach nach ein wenig Abwechslung und Zeit für sich und seine Pokémon suchte.
Die gleiche Ruhe, die Tallulah eben sich und ihrem Team hatte gönnen wollen. Oder zumindest einem Teil ihres Teams. Das Bisaflor hatte inzwischen einige der wilden Pokémonkinder wieder herunter gelassen und sie dazu überredet, erst einmal Ruhe zu wahren. Und das Piondragi? Nun, Risk war alles andere als begeistert, dass sein Nickerchen so gestört worden war und am liebsten wollte sich das Unlichtpokémon wohl wieder einrollen, wäre da nicht die Möglichkeit gegeben, dass Ceidith etwas anstellte und das Piondragi das dann ausbaden musste. Und selbst wenn nicht, war es dem violetten Geschöpf deutlich angenehmer, seine langjährige Trainerin im Blick zu haben. Immerhin waren sie heute nur zu dritt, um auf sie aufzupassen. Und genau das hatte sich das Piondragi zur Aufgabe gemacht, als Tallulah und ihr Verlobter sich getrennt hatten – Vriszca wollte schlichtweg nicht, dass jetzt noch irgendjemand oder irgendetwas die Dunkelhaarige ins Wanken oder gar zu Fall brachte.
Davon wusste die Gifttrainerin natürlich nichts – ihr war nur aufgefallen, dass das Piondragi seit geraumer Zeit deutlich anhänglicher war, als es früher der Fall gewesen war. Es war ihr nicht unangenehm, aber wie Risk da so Sparlier stand, gefiel ihr derzeit auch nicht sonderlich. Sie konnte nur hoffen, dass ihr Gegenüber und dessen Kramurx das nicht schlecht aufnehmen würden …

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Es war eigentlich nur natürlich, dass man in einem Wald nicht ganz alleine war, aber dennoch war es wohl überraschend, wenn man eine weitere Person hier entdeckte. Seine Kollegin von der Top Vier schien recht entspannt zu sein, worin er keinen Frevel sah - er wusste jedoch auch, dass andere dies vielleicht anders auffassen konnten. Er nickte ihr mit einem abwesenden Lächeln zu, gab ihr damit vielleicht Zeit, sich wieder zu fassen und der äußeren Form zu entsprechen, wenn sie wollte.
Anders als seine Kramurx-Prinzessin Jeanne, die die andere mit ihrem kühlen, berechnenden Blick musterte. Manchmal fragte er sich da, was für eine Art von Herrschaft sie wohl anstrebte, doch da hatte sich auch Tallulah auch aufgerichtet und bewegte sich ein wenig auf ihn zu. Er streichte seinem Unlicht-Pokémon beruhigend über den Kopf, und wartete seinerseits ab, bis sein Gegenüber wieder stehen bleib.
"Guten Tag, Miss Noach", begrüßte er sie ausnahmsweise mal nicht nach russicher Art, hatte er keine Ahnung, wie ihr Vater hieß. Das Gengar wurde dabei gekonnt von Jeanne ignoriert, die sich wieder auf ihre Umgebung konzentrierte, in der eine eigentlich schon eigentümlich unheimliche Idylle herrschte. "Es ist wirklich ein sehr ruhiger Tag heute", stimmte er ihr mit einem leichten Lächeln zu, als er wieder der Umgebung einen Blick schenkte. Die Bäume, die Büsche, die vereinzelten Grasflecken und der Weg, sie schienen alle von einer unfassbaren Ruhe ergriffen worden zu sein, die ebenso hautnah schien. "Eine entspannte Abwechslung, auch wenn ich die spannenden Kämpfe in der Liga nicht vermissen möchte. Kommen Sie gut mit Ihrer neuen Position zurecht?" Es war selbst für ihn ein klein wenig befremdlich zu Anfang gewesen, diese Neuartigkeit seines Daseins, plötzlich in einem helleren Licht als zuvor zu baden und dennoch immer noch dieselbe von Dunkelheit umfangene Gestalt zu sein wie eh und je. Innerhalb seiner letzten 10 Lebensjahre hatte er sich aber dennoch gut an diesen Umstand gewöhnt, und schließlich war eben dieser Umstand zu dem geworden, was er heute war - ein Beruf, ein Teil seines Lebens.
Als sie das Wort an das Kramurx richtete, veränderte Jeanne für die ersten Augenblicke ihren Blick nicht, unverändert lag er immer noch auf der Schwarzhaarigen. Dann nickte sie, einaml kurz, und flatterte von Levs Arm auf seine Schulter, weil sie es nun dort wesentlich bequemer fand. Langsam nahm Lev auch seinen Arm von der erhöhten Position herunter, sodass er wieder wie üblich parallel zu seinem anderen Arm war. "Ich denke, sie hat es verstanden", erwiderte er anstelle seiner Dame mit einem leichten Schmunzeln. "Ein wenig Spannung im Leben schadet nie, aber Aufruhr kann weit größere Konsequenzen haben", wagte er eine Anspielung auf die Attacke, wobei er sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen konnte. Seine Gedanken schienen da aber auch in eine andere Richtung abzudriften, und so bemerkte er auch, wie das Piondragi da wachsam stand. Es schien ebenso aufpassen zu wollen wie Jeanne es tat, nur wohl auf eine ganz andere Weise. Er schien genau zu lauern, wohingegen seine Dame eher auf einer musternden Ebene war - sie erwartete eigentlich nichts, war aber bereit dazu, einzugreifen und Chancen zu nutzen, wenn es nötig wurde.

[out: Okay, Noelle kam schneller als gedacht. XD Sie postet dann doch direkt nach mir, wenn's in Ordnung ist!]
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## 001 ## MIT LEV & TALLULAH ##
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Die junge Dame war einige Tage gereist, um zum Blütenburgwald zu kommen, wo sie einige Forschungen anstellen wollte. Vor allem aber hatte sie vor, jemanden in der Nähe zu besuchen, dem sie noch einen Besuch schuldete - sie hoffte, dass in der Zwischenzeit nichts geschehen war oder ähnliches ...

Nun aber hatte sie ihren Forschungen den Vorrang gegeben und war seit der Frühe des Morgens damit beschäftigt gewesen, sich Notizen zu machen und ihr Bandelby zu beobachten. Dass sie dabei die ganze Zeit noch auf keine Menschen gestoßen war, überraschte sie in ihrer Versunkenheit doch herzlich wenig, war ihre Aufmerksamkeit nicht auf die Registration von anderen Menschen gepolt, sondern einzig und allein auf ihre Lieblingswesen, die Pokémon. Etwas, was man ihr leicht nachhängen konnte, doch so bemerkte sie es, wenn einer ihrer Pokémon entwischte. Und das tat das Ampharos gerade, welches bis gerade noch Blumen gepflückt hatte. Sie waren in der Nähe eines Teiches gewesen, die junge Dame unabsichtlich hinter einem Busch versteckt hatte ein Zigzachs ruhig bei seinem Gang beobachten wollen, als sie ein heftiges Geraschel bemerkte. Zwar nicht das von Menschen, aber doch das von ... "Stefan! Was ist denn in dich geraten!", gab sie erschrocken von sich, als auch ihr Bandelby schon nachsetzte und das Zigzachs durch die lauten Geräusche verschreckt wurde. Das war ganz sicher nicht die Absicht der jungen Dame gewesen, doch das Ampharos war ihr für eine kurze Zeit wichtiger gewesen.

Sie eilte ihm nach, nur wenige Meter, als sie in der Ferne bereits die Gestalten erkennen konnte, die an dem Ereignis schuld waren. Verblüffung machte sich auf ihrem Gesicht breit, verlangsamte sie ihren Schritt, ehe sie wieder beschleunigte. "Guten Tag, Lev! Ich wusste gar nicht, dass Sie hier zu tun haben", begrüßte sie schließlich den Dunkelhaarigen, ehe sie den Blick wandte und die andere Person entdeckte. Beinahe wäre sie zurück geschreckt, doch sie hatte glücklicherweise ihre Anwesenheit vorher bemerken können. Etwas kleinlauter sprach sie auch zu ihr: "Guten Tag, Ma'am." Sie verbeugte sich vor der Dunkelhaarigen, dessen Gesicht ihr doch bekannt vor kam - nur erinnerte sie sich nicht mehr so genau.
Dann aber stemmte sie die Fäuste in die Hüfte, als sie sich daran erinnerte, was ihr Ampharos angestellt hatte. Ihr Bandelby hatte es bereits aufgegeben, das Ampharos aufhalten zu wollen, welches vor dem Arm des Top Viers auf die Knie gefallen war - oder spezifischer noch vor dem Kramurx, welches wie eine kleine Prinzessin auf dem Arm thronte. Mit glänzenden, ehrfurchtsvollen Augen bot das Elektropokémon dem anderen die gepflückten Blumen an, welche teilweise kunstvoll drapiert und kunstfertig dedrapiert wirkten. Seit der ersten Begegnung der beiden schien Stefan einfach etwas (viel) für das Kramurx übrig zu haben ... und die junge Dame fragte sich oft, wieso dem so war.
"Ich habe dir doch schon oft gesagt, dass du nicht einfach abhauen sollst ...", merkte die junge Dame probeweise an, doch das Pokémon ignorierte sie gekonnt, weswegen sie nur leise seufzte. Sie kannte das Prozedere ja schon, weswegen sie mit etwas mehr Mut als vorher sich an die anderen wandte. "Ich hoffe, wir stören nicht, es tut mir Leid, dass wir einfach so rein geplatzt sind ...", gab sie etwas niedergeschlagen von sich.
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Tallulah Noach

#003 // Lev Vasilyev & Noelle Sawyer


So hatte sie nun also wieder einen Teil der Maske von Unantastbarkeit aufgesetzt und die Schultern gestrafft, ehe sie zu ihrem Kollegen getreten war. Mit gebührendem Abstand begrüßte sie ihn – die Höflichkeit veranlasste sie dazu. Immerhin war es nur recht so, wenn sie dem viel erfahrenderen Top 4 Respekt zollte. Davon abgesehen war das irgendwie auch eine Gelegenheit, Lev Vasilyev außerhalb eines Kampfes kennen zu lernen und zu erfahren, welcher Mensch hinter dieser Position steckte. Und kaum hatte Tallulah das Wort an ihn gerichtet, so begrüßte sie auch der Ältere. Er bestätigte ihre Aussage, dass es ein ruhiger Tag war mit einem leichten Lächeln. Tallulah nickte daraufhin leicht und tat es dem Trainer nach, noch einmal den Blick über das Umfeld schweifen zu lassen. Das Grün um sie herum entsprach so gar nicht der Jahreszeit, die gerade vorherrschte – umso schöner war es anzusehen.
Da sprach Mr. Vasilyev auch bereits die Liga an – er äußerte, dass es eine entspannte Abwechslung zum Alltag war, er diesen aber mitnichten missen wollte. Im gleichen Zuge fragte er, ob Tallulah in ihrer neuen Position zurecht kam. Diese lenkte ihren Blick wieder zu dem Älteren hin und zeigte Zustimmung, den ersten Teil betreffend.
„Ruhe ist nur dann zu genießen, wenn man die Hektik des Alltags zu genüge gekostet hat.“, erwiderte zuerst schlicht, bevor sie etwas offener lächelte. „Es ist noch ungewohnt zu einer Elite zu gehören, die von vielen bewundert wird. Ich habe mich nie als eine Person gesehen, die auf ein Podest gehoben werden sollte. Dennoch, es … bereitet mir Freude. Der Elan in den Herzen der Trainer wird mir nun deutlicher als je zuvor. Und zu sehen, wie sie sich um das Wohlwollen ihrer Pokémon bemühen, lässt mein eigenes Herz lachen.“, antwortete sie dann schließlich auf die Frage, wobei sie den Blick wieder etwas schweifen ließ. Zudem war Ceidith ein wenig näher gerückt, sodass sie das Gengar ebenfalls mit einem liebevollen Blick bedenken konnte. Sie wusste natürlich, dass es nicht nur diese Sorte von Trainern gab, die man als verantwortungsvoll oder zumindest liebenswürdig bezeichnen konnte – es gab genug Leute, die ihre Pokémon schlecht behandelten und sicherlich würde sie davon auch als Top 4 noch so einigen begegnen. Aber es war zum Glück die Minderheit – so hoffte sie zumindest.
Da richtete sie ihr Wort aber bereits an das Kramurx, das sie so intensiv beäugt hatte. Es hatte das Gengar ignoriert, was dieses natürlich alles andere als gut zu heißen vermochte, aber das Geistpokémon war gut genug erzogen, um diesen Ärger hinten an zu stellen. Nachdem Tallulah nun ihren Satz beendet hatte, zuckelte das Gengar auch kurz mit dem Hinterteil, ehe es sich entschied, lieber den Wald zu beobachten. Das Kramurx indes nickte nach einer Weile und zog es vor, nun vom Arm zur Schulter von Mr. Vasilyev zu wandern. Der Unlichttrainer ließ daraufhin den Arm senken und äußerte, dass sie es wohl verstanden hatte. Tallulah nickte verstehend.
„Ich möchte nicht, dass sie mich als Bedrohung ansieht – ich hoffe, wir können uns vielleicht ein wenig besser anfreunden, in Zukunft. Das wäre wohl leichte für uns beide.“, erklärte sie dann ruhigen Tones mit sanftem Blick auf das Unlichtpokémon. Sie mochte die Art des Kramurx' durchaus gerne, ein wachsames Pokémon war immerhin ein Segen und konnte nicht nur dem Trainer, sondern auch dem restlichen Team vieles ersparen. Aber um Konflikte innerhalb ihrer beiden Teams zu vermeiden, sollte Tallulah nun daran gelegen sein, auch das Wohlwollen und das Vertrauen dieser wachsamen Herrscherin zu erlangen. Da sprach Lev aber auch bereits an, dass Spannung durchaus positiv war, während regelrechter Aufruhr stärkere Konsequenzen nach sich ziehen konnte. Tallulah blinzelte eine Sekunde lang überrascht – ein Wortwitz? Sie hatte nicht geglaubt, dass Mr. Vasilyev der Typ dafür war.
Aber noch ehe sie etwas erwidern konnte, tauchte plötzlich ein Pokémon im Gestrüpp aus und schoss direkt auf den Top 4 zu. Das Piondragi hinter Tallulah hatte es als erstes bemerkt und beschlossen, dass die Situation gerade brenzlig wurde – so war das Giftpokémon zu seiner Trainerin gesprintet und hatte diese ein Stück zurück gezogen. So konnte Tallulah erst einige Sekunden später erfassen, was gerade vor sich ging. Und ein Ampharos, das demütig vor einem Kramurx kniete und diesem Blumen überreichte war tatsächlich kein alltäglicher Anblick. Sie musterte das Bild, das sich ihr bot, überrascht – als auch bereits eine junge Frau aus eben dem gleichen Gestrüpp geeilt kam. Ihr Gesicht schien ebenfalls von Verblüffung gezeichnet, als sie den Top 4 ansprach. Sie kannte ihn also? Der Tag schien voller Zufälle zu stecken. Als sie Tallulah bemerkte, wurde sie etwas leiser und begrüßte sie in größter Höflichkeit. Die Schwarzhaarige hatte sich inzwischen schon wieder gefasst und eine Hand beruhigend auf den Kopf des Piondragis gelegt, dass nun die neu hinzugekommene Person musterte.
„Guten Tag, meine Liebe.“, erwiderte sie also freundlich. „Bitte, Ihr müsst euch nicht vor mir oder meinen Freunden fürchten.“, fügte sie dann lächelnd hinzu, um der Blondine zu zeigen, dass mit Tallulah durchaus gut Kirschen essen war. Da hatte sich die junge Frau aber wohl bereits daran erinnert, weshalb sie eigentlich zu ihnen gekommen war – denn sie sprach das Ampharos an, das offensichtlich zu ihr gehörte. Dann wandte sie sich auch bereits wieder an Mr. Vasilyev und Tallulah, entschuldigte sich und erfragte, ob sie störten. Tallulah blickte nur kurz zu dem Älteren herüber, bevor sie den Kopf schüttelte. „Es sollte alles in bester Ordnung sein.“, sagte sie bestimmt, bevor sie zu Risk sah. Das Piondragi schien das zu bemerken und sah zu seiner Trainerin, die daraufhin einen deutlichen Blick zu dem Giftpokémon warf. Dieses ließ kurz den Kopf hängen. Es hatte Tallulah nur vor eventuellem Schaden schützen wollen, aber in letzter Zeit war es einfach überreizt. „Das reicht für's erste, hm, mein Freund?“, meinte sie dann leise, ehe sie den Pokéball des Piondragis zückte. „Wir werden nachher noch einmal in Ruhe spazieren gehen.“, versprach sie dann noch freundlich, ehe sie das Giftpokémon in dessen Ball zurück rief. Dann sah sie wieder zu den anderen hinüber. „Dürfte ich erfragen, was Ihr im Unterholz getan habt? Natürlich nur, wenn es nicht vermessen ist.“, sprach sie dann die junge Frau direkt an. Neugierig war sie ja schon immer gewesen …

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Lev ließ seinen Gegenüber ein wenig Zeit, um sich wieder zu fassen, wenn es denn benötigt wurde. Es war wirklich ein ungewöhnlich ruhiger Tag, inmitten den Sorgen, die diese Welt umwehte. Zwei Jahre waren eine schrecklich kurze und ebenso lange Zeit - genug, um die Welt zu verändern?
Doch er konzentrierte sich auf das Gespräch und nicht auf irgendwelche Gedanken, die trübe dem Weltuntergang gerichtet waren. Er fragte sich mit einer gewissen Neugier, ob wohl die erst kürzlich zur Top Vier ernannten Dame wohl mit ihrem Posten zurechtkam, und sich schon eingefunden hatte. "Wie wahr - man lernt es erst zu schätzen, wenn man es einmal vermisst hat." Sie schien sich aber gut einzufinden, was den Älteren durchaus erfreute und ein wenig beruhigte - immerhin wäre es immer von weniger Vorteil, wenn man gerade diesen Beruf dann einschlug und ihn dann doch nicht zu schätzen wusste. "Ich kann nicht behaupten, dass man sich wirklich an diese gewöhnen kann und wird. Man darf selbst nicht aufhören, weiter an sich arbeiten zu wollen", erwiderte er mit einem leicht mahnenden Unterton, wenngleich dieser vielleicht auch unnötig war. Wenn man jedoch Adoptivvater von vier teils störrisch anmutenden Kindern wurde, wurde dies wohl auch irgendeine Art von Gewohnheit. "Es ist wirklich erstaunlich, welchen Ehrgeiz man entwickeln und sehen kann."
Dass Jeanne dem ganzen Gespräch immer mit Argusaugen folgte, war zu erwarten gewesen - ob dies wirklich Vorsicht war oder eine gewisse Art, die ihr zu eigen war, konnte Lev immer noch nicht beurteilen. Generell fragte er sich, woher seine Adoptivkinder dieses Kramurx eigentlich hatten... und da fühlte er sich wieder daran erinnert, dass er vielleicht baldigst einen Finsterstein besorgen müsste, um die Dame zu entwickeln.
"Es ist in den meisten Fällen wirklich einfacher, miteinander auszukommen. Aber manchmal bleibt Feind wohl Feind", erwiderte er auf ihre Worte, wobei ein wenig Melancholie über die hellbraunen Augen huschte. "Aber ich denke nicht, dass Jeanne sie derart negativ betrachtet", fügte er noch ruhig hinzu und streichte seinem Kramurx sachte über den Kopf, ehe er doch auch eine Art von Wortwitz brachte - mit Worten wusste er auch auf ungewöhnlichere Weisen durchaus umzugehen!
Eine Erwiderung folgte darauf jedoch nicht mehr, denn Schritte näherten sich ebenso wie eine ihm doch vertraute Gestalt. Erst entkam dem Gebüsch ein Ampharos, dann auch schon ein Bandelby und schließlich die junge Dame, die Lev ebenfalls kannte. Schien, als wäre dies der perfekte Ort, um alte und neue Bekanntschaften aufzufrischen - zumindest für ihn. "Wenn Sie das wüssten, würde ich mir eher noch Sorgen machen", erwiderte er mit einem leichten Schmunzeln, als auch schon das Ampharos vor ihm auf die Knie ging - oder, um präziser zu sein, vor dem Kramurx, welches dem Elektro-Pokémon einen kühlen Blick schenkte. Sie hatte ihren Verehrer, der wohl Stefan hieß, erkannt und musterte ihn erst einmal, ehe es mit einem sanften Heben ihres Flügels, der die Nähe zu Levs Gesicht besaß, signalisierte, dass sie auf den Arm herabgelassen werden wollte. Er folgte ihrem Wunsch, und kniete sich dann ein wenig hin, damit sein Kramurx die Blumen in Empfang nehmen konnte.
Auch nahm sie dann auf einen tief hängenden Ast in der Nähe Platz, sodass sich der Top Vier wieder aufrichten und die Nähe zu Menschen suchen könnte, während sich Jeanne die Zeit nahm, sich mit ihrem ergebenen Diener zu beschäftigen. (Wie das mal wieder klang...)
Die zwei schienen in ein Gespräch zu kommen, was Lev die Zeit gab, seinen Blick umherschweifen zu lassen - und dann zu erstarren. Er erblickte Rauchschwaden, die sich ihren Weg durch die Bäume bahnten, und hörte leise das Knistern von Flammen im Unterholz. "Es brennt", stellte er nüchtern und sachlich fest, jedoch war auch die Sorge in sein Auge geschrieben. Ohne weiter zu zögern hatte er sich in die Richtung des Feuers begeben, seine Hand suchte nach dem Pokémon seines Quajutsus, welches nun noch am hilfreichsten sein sollte. Der Brand war schnell ausfindig gemacht, denn mit einem Mal stoben die verschiedensten wilden Pokémon auseinander, auf der Flucht vor den Flammen. Die Luft wurde immer mehr von Rauch erstickt, als er sein Pokémon rief, doch was hatte er da erwischt?
Sein Piondragi stand kampfbereit und gleichzeitig irritiert neben Lev in einiger Entfernung zu dem Feuer, aber es kam schleichend näher. Die Luft wurde immer dicker, und das Top Vier suchte nun nach dem richtigen Pokéball - das Piondragi ließ er erst einmal draußen, wäre es nun zu zeitfressend, es wieder zurückzurufen. Als er den Pokéball auch schon gezückt hatte, bemerkte er den durch ein wildes Pokémon in Unruhe gebrachten Baum nicht, der zu kippen drohte. Mit einem warnenden Laut war sein Piondragi Benoit aber wesentlich wacheren Verstandes gewesen - mit Schlitzer, einer neuen Attacke, zerteilte er den herabstürzenden Baum geschickt. "Entschuldige, ich habe nicht aufgepasst", entschuldigte er sich nach dem ersten überwundenen Schock bei seinem Pokémon, als auch ein heller, durchdringlicher Schrei durch den Wald hallte.
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## 002 ## MIT LEV & TALLULAH ##
BURNING RED
Normalerweise war ihr Ampharos wesentlich ruhiger und besonnener, doch seitdem es das Kramurx kennen gelernt hatte, schien es zumindest bei ihrer Erwähnung wie von einem Bibor gestochen loszusprinten - sehr zum Missfallen der jungen Dame, die mit Aufmerksamkeit wirklich ungeschickt umging.
Sie hatte sich aber zunächst an die beiden Menschen gwandt. "Da kann ich Sie beruhigen, ich verfüge über keine besonderen Fähigkeiten", erwiderte sie mit einem Nicken und einem vorsichtigen Lächeln, ehe sie auch etwas zu der anderen Dame sagen musste. Etwas beruhigter nickte sie schwach auf die Aussage der schwarzhaarigen Dame, nestelte immer noch etwas ihren Fingern herum, ehe ihr wieder einfiel, dass ja jemand das Übel verursacht hatte. Alles Rufen und Ermahnen half bei der störrischen Person jedoch nicht, welches seine Trainerin einfach gekonnt überhörte. Nein, vielmehr schien es an Herzversagen sterben zu wollen, als das Kramurx seine Blumen in Empfang nahm. Man sah ihm seine Aufregung nicht nur am Verhalten an, sondern auch an den kleinen Funken, die er versprühte, jedoch nicht weiter gefährlich waren. Stefan "entlud" sich gerne, wenn er fröhlich war.

Noelle war erleichtert darüber, dass sie keine Umstände verursacht hatte und lächelte sogar leicht, als sie neugierig die Dame und das Piondragi beobachtete, während sie selbst erst einmal verstummte, nicht wissend, was sie tun sollte, während ihr Bandelby beruhigend um sie herum schwirrte und ihr ein Lächeln entlockte.
Da wurde sie auch angesprochen und sie sah sofort unter ihrem weißen Hut hervor, etwas errötend bei der Frage. "Oh nicht doch, nein, es ist alles in Ordnung! Ich habe nur etwas untersucht ... und da wurde Stefan auch auf etwas aufmerksam und jetzt stehe ich hier. Ich wollte Sie nicht belauschen oder so, ich habe sie nicht bemerkt ... Entschuldigt", gab sie zur Antwort, wobei sie abwehrend ihre Hände hob und etwas unsicher lächelte. Menschen waren noch nie wirklich ihr Fall gewesen.

Da aber bemerkte auch sie es. Es brannte! Panisch weiteten sich ihre Augen und ihr Gehirn schaltete auf Leerlauf. Dass Lev zeitweise von einem brennenden Baum gefährdet worden war, schien sie nicht unbedingt realisiert zu haben, doch sie wirkte weiterhin panisch. Sie hatte selten Brände erlebt - und um genauer zu sein, war das ihr erster Brand überhaupt. Selbst in der Küche stellte sie sich nie besonders ungeschickt an, aber hier ...
"W-Was machen wir denn jetzt?", sprach sie hektisch aus, als ihr einfiel, dass ihr Rattfratz ja Regentanz beherrschte. Hastig holte sie es hervor, verlor den Pokéball jedoch aus ihrer zittrigen Hand, sodass sie ihm hinter her hechten musste. Dabei lief sie mit einem jungen Mann zusammen, der nicht minder aufgebracht als sie wirkte. Beide fielen unsanft auf ihr Hinterteil. "Autsch ...", entfuhr es ihr verwirrt.
Der andere aber war bereits wenige Sekunden auf den Beinen und schien sich hastig umzusehen. "Trasla? Wo bist du? Hörst du mich? Du darfst nicht hier enden! Sie ... Sie müssen mir helfen! Es tut mir Leid, ich- habe sie nicht gesehen ...! Aber bitte, helfen Sie mir!",  rief er aufgebracht um sich, verschluckte Entschuldigungen und half ihr auf die Beine, während er sich jedoch auch an die anderen wandte, die da waren - die beiden Top Vier-Mitglieder waren neben der jungen Forscherin ebenso aufgebracht, doch die junge Dame hatte keine Zeit, ihm zu antworten, sie überließ sie es den anderen, während sie besorgt ihren Pokéball auf Schäden untersuchte.
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Tallulah Noach

#004 // Lev Vasilyev & Noelle Sawyer
Der Herr des Waldes – Post 1


Kurz, nachdem sie das Gespräch aufgenommen hatten und Tallulah Mr. Vasilyev mitteilte, dass sie sich selbst nie als elitäre Person gesehen hatte, nahm der Ältere einen mahnenden Ton an. Er sprach davon, dass man niemals aufhören sollte, an sich selbst zu arbeiten. Tallulah nickte daraufhin und zeigte ein mildes Lächeln.
„Dessen bin ich mir bewusst, Mr. Vasilyev – aber Danke, dass Ihr mich daran zu erinnern sucht.“, erwiderte sie also. In Gedanken machte sie sich noch die Notiz, dass sie all ihr Training auch dafür nutzen würde, den langjährigen Top 4 irgendwann einmal zu besiegen. Das würde sich doch früher oder später mal ergeben, oder? Nun, zumindest war es ein Ziel, nach dem es sich zu streben lohnte, immerhin hatte sie bereits gegen ihn verlieren müssen.
Kurz darauf aber stimmte er ihr bereits in den Belangen zu, dass man den Ehrgeiz in den Herausforderern sehen konnte – für Tallulah war es sogar fast so, als könnte man danach greifen. Absurd, natürlich – aber gewiss waren diese Gedanken an einen Sieg stark. Tallulah hoffte darauf, dass sie vielen starken Herausforderern gegenüberstehen konnte, um ihre Herzen zu prüfen. Schließlich hatte sie Jeanne, das Kramurx, darauf aufmerksam gemacht, dass sie keine schändlichen Gedanken hatte und dass sie darauf hoffte, dass sie und das Unlichtpokémon sich vielleicht würden arrangieren können. Der Braunhaarige erwiderte darauf aber, dass manches Mal Feind einfach Feind bliebe. Tallulah musterte ihn kurz, während er auch bereits anfügte, dass er nicht daran glaubte, dass das Unlichtpokémon sie so negativ sah. Sie lächelte erneut.
„Nun, das wäre wünschenswert, nicht?“, erwiderte sie also – als auch bereits ein Pokémon aus dem Unterholz gestolpert kam. Ein Ampharos, das dem Kramurx Blumen darbrachte. Gefolgt von einer jungen blondine, der Trainerin, die offenbar mit Mr. Vasilyev vertraut war, deren Namen sie allerdings nicht erfuhr. Die beiden Bekannten tauschten kurze Worte aus, als die junge Frau auch bereits versichern wollte, dass sie sie nicht belauscht hatte. Tallulah winkte ab. „Davon bin ich auch mitnichten ausgegangen.“, entgegnete sie also freundlich.
Während sich nun aber das Kramurx entfernte, um sich mit dem Ampharos zu beschäftigen, nahm die Stille überhand. Tallulah hatte plötzlich das Gefühl, das etwas nicht stimmte – was wohl vor allem daher kam, dass Ceidith das Gesicht verzog und nach irgendetwas Ausschau hielt. Dann die Erkenntnis, ausgesprochen vom langjährigen Top 4 – Flammen im Wald. Sofort wich das höfliche Lächeln Tallulahs einer Maske aus Ernsthaftigkeit, die die Sorge verschluckte. Sie sah mit an, wie der Dunkelhaarige sich den Rauchschwaden näherte, die da durch die Bäume brachen.
„Nicht!“, rief sie noch – als auch bereits diverse Pokémon aus dem Unterholz heraus sprangen und das Weite suchten. Die Schwaden wurden dunkle – das Feuer war in der Nähe und es wurde stetig größer. Und dann war da dieser Baum, der gerade zu kippen begann – und das fremde Piondragi, dass den Top 4 rettete. Alles geschah innerhalb weniger Sekundenbruchteile – Tallulah berührte instinktiv den Pokéball von Risk. War er deshalb so überaus nervös gewesen – hatte er die Gefahr bereits gespürt? Sie wandte kurz den Blick – gut, das Bisaflor war zu ihr gekommen und schien bereit, etwas gegen die Gefahr zu unternehmen – und das als Pflanzenpokémon. Da riss sie die Stimme der Blondine aber schnell aus ihren Gedanken. „Ganz ruhig – am wichtigsten ist es, nicht in Panik zu verfallen.“, sagte sie da, während sie ihr eigenes Herz in einen monotonen Schlag verfallen ließ. Einen kühlen Kopf bewahren, analysieren, handeln – so lautete ihre Devise. Doch sie hatte nicht bedacht, dass es da noch eine Person geben konnte – ein junger Mann, mit dem die Blonde gerade zusammen geraten war. Er sah sich hastig um – ein Haspiror war also verschwunden? Und sie sollten ihm helfen? Tallulah trat näher heran, während die Blonde offenbar nach etwas Ausschau hielt.
„Ruhig – wir helfen Ihnen. Wo haben Sie es verloren?“, fragte sie simpel, aber schnell, während sie den Flammenherd suchte. Die Luft wurde stickiger – das atmen schwerer.
„I-ich weiß nicht. Wir waren eben noch zusammen …“
Eben noch zusammen – also war es wohl in der Nähe, wenn es nicht mit den wilden Pokémon fortgelaufen war. Sie nickte.
„Ceith, wir müssen das Pokémon finden – und den Brandherd. Halte Ausschau!“, sprach sie ernst, woraufhin das Gengar bereits fortschwebte, um nach den benannten Dingen Ausschau zu halten. Tallulah indes hielt sich einen Ärmel vor Nase und Mund, um keinen weiteren Rauch einzuatmen. Da knarzte es in der Nähe – der nächste Baum stürzte. [color=#3cbdff]„Nala, Rankenhieb!“, rief sie daher aus – und sofort wurde der Baum durch das Bisaflor vom Fallen abgehalten. Die Schwarzhaarige lief daher näher zu dem anderen Top 4 hinüber, während sie dem Fremden mit einem Fingerzeig bedeutete, bei der Blondine zu bleiben. [b]„Mr. Vasilyev, hier muss irgendwo ein Haspiror verloren gegangen sein. Ich weiß, es ist gefährlich – aber kann Ihr Kramurx mit meinem Gengar danach suchen? Vier Augen sehen mehr als zwei und wir müssen auch noch diesen Brandt aufhalten.“, sprach sie deutlich. Ihre Pokémon waren hier kaum hilfreich, da keines von ihnen eine Attacke beherrschte, die die Flammen löschen oder ersticken konnte. Aber ihr Bisaflor war in der Lage, sie vor den fallenden Bäumen zu bewahren oder hier und da ein Pokémon zu befreien, dass sich in dem Chaos im Untergestrüpp verfing. Es war also wohl besser, wenn sie ebenfalls nach dem Haspiror suchte und das Feld zum Feuerlöschen den anderen beiden überließ. „Auch ich werde mich der Suche widmen – wenn es zu brenzlig wird, verlassen Sie und ihre Freundin den Wald. Meine Pokémon und ich werden dasselbe tun, sobald wir das Haspiror gefunden haben.“, sprach sie also ernst, bevor sie ihrem Bisaflor mit einem Nicken bedeutete, aufzupassen, sich aber nicht den Flammen zu nähern, wenn es nicht nötig war. Dann … lief sie los. Irgendwo musste dieser Hase ja schließlich sein. Mit einem weiteren Blick stellte sie sicher, dass die junge Frau und der Fremde außerhalb der unmittelbaren Gefahr durch die Flammen waren – das sollte schließlich kein Massenselbstmordkommando werden. „Löschen Sie irgendwie das Feuer!“, rief sie den beiden dann noch zu, bevor ihr Ärmel wieder zum Schutz herhalten musste. Ihr Gengar tauchte kurz darauf vor ihr auf – anscheinend war der Flammenherd weiter östlich von ihr. Aber das Haspiror blieb weiterhin unentdeckt. Was war nun logischer – hatte es im Unterholz einen Unterschlupf finden können und suchte es noch immer Schutz vor den Flammen?
Sollte Tallulah sich vom Feuer entfernen – oder weiter darauf zusteuern?



Out: Ich hoffe, der Post geht so in Ordnung. Andernfalls einfach Bescheid sagen!
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Es musste einem nicht unbedingt nicht bewusst sein, um Lev dazu zu veranlassen, eine weitere Mahnung und Erinnerung zu sprechen. Da hatte ihn wohl der Umgang mit seinen eigenen Kindern doch dezent geprägt, auch wenn es sich nun um eine Erwachsene handelte, gewisse Angewohnheiten wurde man doch sein Leben nicht wieder los! Und auch seine eher melancholisch bis nahezu pessimistische Art würde wohl ebenfalls als Bestandteil von ihm verweilen, den zu missen er niemals würde Anlass besitzen.
Er lächelte ihr freundlich zu, als sie meinte, dass auch sie weiter an sich arbeiten würde. Sah er nicht vielleicht sogar eine Art Ehrgeiz, dass er selbst noch fallen würde? Es wäre gewiss weiterhin interessant zu beobachten, denn wenn dies eintreten würde, so wäre doch auch die Frage vorhanden, ob er nicht zu alt für seinen Posten als Rangobersten der Top Vier geworden wäre - doch damit hatte er freilich noch Zeit.
Dass Jeanne eine gewisse Distanz und Vorsicht gegenüber anderen an den Tag legte, war durchaus nichts Neues. "Und erstrebenswert zugleich", fügte er noch hinzu, wobei ein sanftes Lächeln seinen Blick umspielte, als dieser den seines Kramurxes traf. "Wahre Weisheit wird immerhin noch erkennen können, um wen es sich bei einem Feind handelt." Was auch immer dies nun noch bedeuten sollte.

Da kam dann auch noch eine Ablenkung aus dem Strauche, welche Jeanne mit ihrer üblichen majestätischen Art entgegen nahm - auch wenn dies bei einem Kramurx doch noch recht befremdlich wirken konnte. Wenn sie erst einmal dann zu einem Kramshef entwickelt wäre, würde ihr dies vielleicht ein wenig besser stehen als es gerade tat. Auch wenn sie damit doch schon einen großartigen Grundstein legte. Sie betrachtete das Ampharos durchaus mit Kühle, aber auch einem gewissen Respekt, den sie ihm zollte, dass er derartig am Ausflippen war. Sie hoffte nur, dass ihr Blick auch zeigte, dass seine Funken ihr wohlgeordnetes Gefieder zerstören konnten, wenn sie ihm zu nahe kamen. Immer diese aufgedrehten Elektrodinger! Da hatte Lev dieses Problem mit seinen Pokémon nicht, aber manchmal waren es doch wirklich lichtscheue Wesen. Doch konnte er da sagen, dass er in irgendeiner Weise besser beraten war, so als Unlicht-Trainer?

Ein anderes Ereignis kam ebenfalls aus dem Busch Flammen. Feuer. Es brannte. Sofort hatte sich Lev auf den Weg gemacht, um zu sehen, wo der Brandherd lag und zu sehen, ob er vielleicht mit seinem Quajutsu etwas ausrichten konnte, doch da hatte er nicht nur den falschen Pokéball gezückt, nein, sein Piondragi rettete ihn dann auch glücklicherweise vor einem brennenden Baum. Die ganze Welt um sie herum schien in Panik und Flammen aufzugehen, doch er musste einen ruhigen Kopf bewahren. Nun holte er auch endlich sein richtiges Pokémon hinaus, wenngleich er Benoit, das Piondragi, ebenfalls noch draußen behielt. Er hatte ihm nur kurz dann noch neben seiner Entschuldigung zugenickt, die Freude über eine neue Attacke musste sich nun in Grenzen halten. Es handelte sich um einen Notfall.
"Florent, du bist dran!", rief er heraus, und da war er auch schon da. Mit Hilfe seiner Fähigkeit war er zwar im Prinzip auch ein Allrounder von den Typen her, aber Wasser war dem Frosch-Pokémon doch am nächsten. Tallulah hatte sich ihm nun auch wieder genähert, und er hörte ernst zu, als sie von einem verschwundenen Pokémon erzählte. "Gehen Sie, Jeanne wird ebenfalls mitkommen." Er pfiff nach seinem Kramurx, welche das Geräusch durch die Flammen hindurch noch vernahm. "Kleine, halte nach einem Trasla Ausschau. Sage sofort den anderen Bescheid, wenn du es siehst, einverstanden? Halte dich von den Flammen weitgehend fern, ich vertraue darauf, dass du auf dich aufpassen kannst." Er blickte sie ernst an und sie blickte ernst zurück, ehe sie ebenfalls davonflatterte, wobei sie dabei eine andere Richtung als die Schwarzhaarige einschlug, um das Feld zu erweitern. Mit Stahlflügel schnitt sie sich hier und da ihren Weg frei, geschickt und aufmerksam wie es ihrem Wesen entsprach.
Er selbst sah sich nun einer zunehmenden Hitze und den Rauchwolken gegenüber, die es hier zu bekämpfen gab. Er hatte einen Ärmel vor sein Gesicht gelegt, die Augen halb zusammengekniffen ob der Flammen. "Florent, Aquawelle!", rief er seinem Pokémon zu, welches nur auf das Signal gewartet hatte. Eine Welle schwappte über den brennenden Wald und erstickte einen großen Teil, aber noch würde es nicht ausreichen. Er blickte zu der blonden Dame hinüber, die er irgendwann einmal bei einer Gelegenheit, die ihm gerade nicht mehr einfiel, kennengelernt hatte. "Kann eines Ihrer Pokémon irgendeine Wasser-Attacke?", fragte er sie, ehe er dann wieder seinem Quajutsu zunickte und er eine weitere Aquawelle auf den Wald brausen ließ. Auch sein Piondragi hatte sich, wenn auch ungefragt, daran gemacht, das Feuer vielleicht mit Steinhagel zu dämmen, konzentrierte sich aber auch auf die Rettung von anderen Pokémon, die noch im Wald steckten.

[out. Passt von mir aus so! :3 Ist nur dann halt nun ein Trasla geworden, weil sich die Quest minimal geändert hat und so XD (Tsunami hat dir doch Bescheid gesagt, oder? ovo)]
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## 003 ## MIT LEV & TALLULAH ##
TO SEE BLACK
Das Ampharos hatte sich in der Art seiner Unterwerfung etwas gemäßigt, als er ihren strafenden Blick sah und beruhigte sich etwas; ähnlich auch die junge Dame, die sich nach den vielfachen Versicherungen, sie sei in nichts wirklich Wichtiges hinein geplatzt, doch wieder deutlich beruhigte. Andererseits behagte ihr das Gespräch wie so viele, die sie vorher geführt hatte, nicht unbedingt, so war sie froh, dass keine Fragen kamen, was sie genau untersucht hatte oder derlei - denn davon hatte sie in diesem Moment selbst keine Ahnung mehr, schien alles in ihrem Kopf wie leer gefegt zu sein.

Und der Grund dafür war nicht nur die Konversation, die neue Bekanntschaft oder eine alte Bekanntschaft - nein, eine wesentlich größere Rolle spielte wohl das Feuer, welches just ausgebrochen war.
Sie wurde blindlings umgerannt, was ihr aber wenig ausmachte, war sie doch eher überrascht und nur noch verwirrter, als sie ohnehin war. So eitel, dass sie direkt an die Grasflecken auf ihrem Kleid denken würde, war sie nicht, sie schmeckte die brennende Luft und es ergriff sie eine Panik. Sie versuchte sich zu beruhigen, bekam jedoch nur wenig heraus.
Erleichtert war sie da, dass die beiden anderen durchaus wussten, was sie machten und auch in dieser brenzligen Situation ruhig blieben. Sie musste sich auch beruhigen. Was würde etwas bringen? Kurzerhand holte sie ihr Ampharos in seinen Ball zurück, auch wenn dieser lieber Retter in Not gespielt hätte - für seine Faxen hatte sie ausnahmsweise einmal keine Zeit mehr zu verlieren.
Die anderen waren bereits losgeschritten, sie nickte, als sie sich selbst an den jungen Mann wandte. "Es wird alles gut! ... glaube ich ...", konnte sie lediglich mit einem nachdenklichen, aber freundlichen Lächeln von sich geben, was auch ein wenig schief wirkte. So ganz sicher war sie sich eben doch nicht.
Da aber war sie auch schon bei ihrem Rattfratz, welches sich bereits auf dem Boden platziert hatte und aufgrund der ungewohnten Umgebung unsicher fühlte und sich an Noelle, eine bekannte Person, hielt. "Lloyd, du musst das Feuer mit Regentanz löschen!", bat sie ihn inständig darum und deutete auf die Flammen.
Das Rattfratz war "bloß" ein Rattfratz, doch sie glaubte fest daran, dass es auch etwas bewirken konnte. Hätte sie nur vielleicht ein effektiveres Pokémon dabei gehabt ... Aber sie wollte auch niemand anderen als ihr Rattfratz jetzt genau hier haben, da war sie sich wiederum sicher.
Das Rattfratz verlor keine Zeit und nutzte die Zeit, um Regenwolken zu kristallisieren, sie herauf zu beschwören und sie über den Brand zu lenken. Der Regen fing zunächst sacht an, nur kleine Tropfen auf dem heißen Stein, bis sie deutlich dicker wurden und weiter gegen das brennende Feuer ankämpften. Langsam auch weitete sich das Gebiet auf, welches der Regen erfasste und Lloyd ließ sich nicht von den Tropfen beirren, die seinen eigenen Körper nässten.
Er konzentrierte sich voll und ganz auf das Geschehen.
Mit staunenden und faszinierten Augen beobachtete sie das Geschehen, welches ihr wie ein Wunder vorkam. Auch ihre Kleidung wurde dabei nicht unbedingt trocken, doch das ignorierte sie - zumindest würde sie es so lange ignorieren, bis sie sich Sorgen um ihr Notizbuch machen wollte.
♪♫

[out: Derp. Das weiß ich nicht mehr, tut mir Leid Dx Ist in den Wochen untergegangen, aber hatte die Quest dann umgeändert bekommen ... x___x Sorry! Dx]

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Glücklicherweise mäßigten sich dann sowohl das Pokémon als auch die Trainerin auf das weitere Anraten, kam doch immerhin auch ein weitaus wichtigeres Problem in ihre Reichweite.
Flammen und ein brennender Wald, der zunächst in Rot, später aber auch in Schwarz und Weiß gefärbt sein würde. Ein Szenario, dessen Ausbreitung Lev lieber verhinderte als sich über die ganze Region ausbreiten sah - und in diesem Zuge dachte er auch flüchtig an die ganzen Weltuntergangsszenarien, die es doch auf dieser Welt nicht alle gab. Und auch an Arceus, der mit seinem Zorn vielleicht über sie kommen würde, wer wusste das schon?
Im Augenblick hatte er jedoch mit Problemen zu kämpfen, die nicht "erst" 2 Jahre entfernt waren. Er beruhigte sich und besann sich auf das, was getan werden muss, ebenso wie seine Ligakollegin. Das junge Mädchen in ihrer Runde schien jedoch eher aufgebracht zu sein, auch wenn Lev da versuchte, möglichst noch zur Ruhe zu ermahnen. Sein Kramurx ging mit den Pokémon von Tallulah mit, während Florent, das Quajutsu, und Benoit, das Piondragi, an seiner Seite blieben und sich um das Feuer kümmerten und es löschten.
Auch Noelle trug dann ihren Beitrag dazu bei, als sie mit einem ihrer Pokémon Regenwolken heraufbeschwören konnte. Der Top Vier auf dem vierten Rang lächelte sachte, als er die Kühle des nahenden Regens spürte. "Florent, nochmal Aquawelle!", rief er seinem Pokémon zu, und so löschten sie schließlich Feuer um Feuer.

Etwas besorgt blickte er jedoch in die Ferne. Hatten sie es geschafft, das Trasla auch wirklich zu finden? Jeanne hatte aufmerksam mit ihren Augen die Umgebung abgesucht, hörte und horchte ab, welche Geräusche sie vernahm. Sie flog nah am Boden, da sie nicht vermutete, dass ein Baby-Trasla sich in die Lüfte erheben würde. Das Pokémon behagte ihr ehrlicherweise nicht besonders, aber die endgültige Rettung konnte sie ja dann anderen Personen überlassen.
Da hörte sie mitten im Flug auch verdächtige Laute. Sie meldete sie augenblicklich auch den anderen, damit diese diesen nachgehen konnten, während sie selbst noch schaute, ob es vielleicht nicht doch woanders noch diese Hinweise gab und das zuvor ein Fehlalarm gewesen war. Aber es war richtig gewesen. Sie kreiste ihre Kreise über die Personen, welche das Trasla schließlich retteten, und griff selbst nicht in diesem Prozess ein. Das würden sie ja wohl nun auch so hinbekommen, oder?
Nachdem alles erledigt war, flog das Kramurx wieder zurück, um ihrem Trainer zu melden, dass alles in Ordnung war. Dass sie dabei in Regen fliegen musste, konnte sie zwar erahnen, aber wirklich toll fand sie es nach wie vor nicht.

"Danke euch beiden", bedankte sich Lev gerade bei seinen beiden Mitstreitern, als auch schon seine Unlicht-Dame angeflogen kam. Er nickte ihr zu, mit einem Blick hatte sie ihm gesagt, dass nun alles in Ordnung sei. Sein Handy fing dann aber auch an zu klingeln, überrascht blickte er es an. "Hallo? Ja? Ja, ich bin im Blütenburger Wald... ja, nein, mir geht es gut. Der Brand ist gelöscht, wirklich. Ich soll euch abholen? Okay, wartet bitte, ich brauch noch einen Augenblick... und nein, ich habe kein flugfähiges Pokémon, das mich tragen könnte." Er legte wieder auf, und blickte dann seine Umgebung an, ob sich Tallulah mittlerweile wieder zu ihnen gesellt hatte?
"Danke für eure Hilfe", nickte er dann auch seiner Ligakollegin zu, sollte sie dann anwesend sein, "Ich schätze, ich muss mich an dieser Stelle abeer auch schon verabschieden. Die Pflicht ruft", fügte er noch mit einem sachten Lächeln an, ehe er sich dann verabschiedete. Jeanne hatte mittlerweile wieder auf seinem Arm Platz genommen, Florent und Benoit waren in ihren Bällen verschwunden.

tbc. Blütenburg City, Apfelhain

[out: Ich bedanke mich für das Play, bei dem hier die Liebe einen Playabbruch hervorruft... XD]


Zuletzt von Lev am 23.03.17 17:09 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Tallulah Noach

#005 // (Lev Vasilyev &) Noelle Sawyer
Der Herr des Waldes – Post 2


Einige Zeit war Tallulah im Flammenmeer des Blütenburgwaldes unterwegs gewesen – tatsächlich war sie in das Feuer gesprungen. Ceith hatte ihr geholfen, sich selbst nicht zu sehr zu schaden, während sie jegliche erdenkliche Ecken nach dem verlorenen Trasla absuchten. Sie bekam so nicht mit, was genau geschah – aber daran dachte sie auch nicht.
„Ceith, Eishieb!“, rief sie laut, als ein riesiger Baum unter dem Feuer zu knarzen begann und in ihre Richtung gen Boden stürzte. Sofort reagierte das Genger und rettete seine Trainerin mit der Eisigen Attacke. Tallulah atmete durch – keine kluge Idee inmitten all dieser Rauchschwaden. Doch was war das? Da kam das Kramurx des Top 4, Jeanne. Sie schien ihr etwas mitteilen zu wollen – zeigte sie ihnen die Richtung? Tallulah nickte. „Führe mich hin.“, meinte sie ernst und folgte dem Unlichtgeschöpf einige Meter durch den Wald. Sie konnte kaum noch etwas hören, geschweige denn etwas sehen. Das atmen fiel ihr zunehmend schwerer. Aber Ceidith half ihr, aufrecht zu laufen bis sie diese Aushöhlung in einem alten Baum entdeckten. Der Stamm begann, Feuer zu fangen – das Trasla, dass die Schwarzhaarige im Unterholz ausmachen konnte, war verängstigt und zunehmend stärker in Gefahr! Die Top 4 vom Typ gift stürzte nach vorn und schnappte sich das hyperventilierende, kleine Psychowesen, ehe sie auch bereits vom Gengar weggezogen wurden. Das Feuer griff nach allem, was sie umgab – war die Lage aussichtslos? Jeanne schien über ihnen zu kreisen – würde das die anderen auf sie aufmerksam machen? Sie schüttelte den Kopf. „Wir haben keine Zeit, uns auf andere zu verlassen.“, murmelte sie – aber durch das Feuer konnte sie kein zweites Mal dringen. Schon jetzt schmerzte ihr alles. Wie sollten sie das so einfach schaffen?
Aber … da schien ihre Rettung nahe zu sein. Es begann zu tröpfeln.
„Regen?“
Eher Niesel – aber dann wurden die Tropfen größer, stärker, schneller – häufiger. Ein regelrechter Schauer. Binnen weniger Sekunden war Tallulah bis auf die Haut durchnässt – und das Feuer um sie herum wurde ertränkt.
„Das ist unsere Chance!“, rief sie – und sie preschte gemeinsam mit Ceidith aus dem Unterholz hervor. Sobald es sicher schien, ging die Trainerin aber in die Knie und hustete sich die Seele aus dem Leib. Das Trasla klammerte sich noch immer an sie. „Ceith … ich bin etwas schwach auf den Beinen.“, sprach sie kratzig und ließ sich schließlich vom Geist stützen. So kamen sie bald wieder zurück zu den anderen – und Tallulah übergab dem jungen Mann das verlorene Psychopokémon. Er dankte ihnen überschwänglich, aber die erschöpfte Top 4 schenkte dem kaum Aufmerksamkeit. Sie musste bereits all ihre Konzentration dafür aufwenden, den anderen nichts von ihrem Unwohlsein zu zeigen. Ohnehin interessierte es sie mehr, dass Lev sich so schnell von ihnen verabschiedete – die Pflicht rief? Sie nickte nur, ehe sie zu der jungen Frau blickte und zu dem Bisaflor, welches offenbar unbeschadet geblieben war. Dieses tätschelte sie mithilfe der starken Ranken. „Es geht mir gut.“, wisperte sie. „Ist bei euch alles in Ordnung?“, fragte sie dann die junge Blondine und den Mann, der sein Pokémon gesucht hatte. Das Feuer schien bereits vollständig gelöscht, dennoch sah alles so … wüst aus. Und es roch nach Tod. Etwas, das sie heute wohl nicht erwartet hätte …

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## 004 ## MIT TALLULAH ##
BLUE PRINT
Als die junge Dame sah, wie der junge Mann etwas zufriedener als noch vor einigen Minuten blickte, überkam auch in ihr unwillkürlich ein Gefühl von Ruhe. Es interessierte sie nicht, obs sie schlussendlich pitschnass sein würde oder nicht - am Ende hatte es sich vielleicht gelohnt, Kleider ließen sich trocknen, Erkältungen kamen und gehen. Nichts blieb für ewig, so würde der sich langsam wandelnde Wald auch wieder erholen und sofern sie ihren Teil dazu beitragen konnte, würde sie das auch machen wollen. Ihr Bandelby, welches von dem Regen weniger angetan schien, was das Rattfratz verursachte, ließ sich sachte wieder in den Ball zurück transportieren. Sie wollte auch nicht, dass sich ihr Bandelby zu sehr verletzte - Käferflügel mochten robust sein, doch gleichzeitig waren sie filigran wie hauchdünne Glasscheiben.
Zumindest ... war es in ihrer Ansicht so.

Glücklicherweise schaffte die junge Dame, die Noelle eben erst kennen gelernt hatte, aus dem Dickicht wieder lebend heraus, auch wenn sie gar nicht gut aussah. Während der Mann direkt zu ihnen hastete, wurde ihr Griff um den Gurt ihrer Tasse, der durchnässt von dem Regen war, nur noch ein wenig fester. Sie machte sich Sorgen, doch es war gleichzeitig eine Fremde, konnte sie da einfach so auf sie zugehen?
Sie bedankte sich derweil bei Lloyd und bat ihn, mit dem Regen aufzuhören. Das Rattfratz nickte und schüttelte sich die Wassertropfen aus dem Fell, sodass auch sein Umfeld etwas davon abbekommen musste. Die junge Dame lächelte leicht bei diesem Anblick. Dann konzentrierte sie sich wieder auf die Gruppe.
Der Mann schien jedenfalls froh über die Rettung, sein Dank war überschwänglich. In dem Chaos (für sie war alles Chaos, wenn über zwei Personen anwesend waren, einschließlich sie, ha ha) verabschiedete sich auch bereits die einzige ihr bekannte Person, was die junge Dame aufhorchen ließ. Ihr Blick weitete sich, sie beruhigte sich aber im Angesicht der Lage, immerhin konnte sie sich nicht einfach an Lev ketten, nur weil sie mehrmals kurz miteinander gesprochen hatten ...! Sie nickte. "Kommen Sie gut zu Ihrem Zielort", wünschte sie deswegen nur mit einem schwachen Lächeln.
Dann aber wandte sie sich zu der verbliebenen Gruppe, machte einen zaghaften Schritt auf sie zu. "G-geht es allen gut?", fragte sie mit halblauter Stimme. Da sie etwas weiter abseits gestanden hatte, bekam sie natürlich auch nicht mit, wie die Dunkelhaarige es bereits ihrem Pokémon versichert hatte.
Die Frage der anderen beantwortete sie - natürlich - positiv. "Oh, ja, ja, natürlich, bei uns ist alles gut, ich stand ja nur abseits ...", gab die junge Dame etwas verschüchtert von sich und fasste sich unsicher an den Hut. Man könnte meinen, sie würde bei jeder noch so ruckartigen Bewegung sofort in die Büsche fliehen.
"Es tut mir furchtbar Leid, dass es so weit kommen musste ... wie, wie kann ich mich nur bedanken?", gab der Mann mit seinem Trasla im Arm reuevoll von sich und schüttelte nur den Kopf. "Kommen Sie doch mit mir, ich bringe Sie in das nächste Krankenhaus und Pokémon Center!", bot er ihnen schließlich an.
Noelle war doch ein wenig skeptisch, also überließ sie die Entscheidung einfach der Dunkelhaarigen. Nur einmal niesen musste sie dann doch, woraufhin Lloyd sie mit einem kruden Blick ansah. Ob er jetzt nicht doch lieber Sonnentag einsetzen wollte? Die zerstörte Umgebung bereitete ihr aber Kopfschmerzen.
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Tallulah Noach

#006 // Noelle Sawyer


Nachdem sich Lev von ihnen verabschiedet hatte, blieb Tallulah allein mit der jungen Dame und dem Trainer zurück, der sein Trasla verloren hatte. Dieser nahm sein Pokémon überschwänglich in die Arme, war glückselig, dass sie wieder beisammen waren – und Tallulah konnte es ihm nicht verdenken und lächelte so auch zufrieden. Schließlich hatte die Blonde gefragt, ob es allen beteiligten gut ging – die gleiche Frage, die Tallulah in dem Moment auch gestellt hatte. Ein leises Kichern entrang sich ihrer Kehle, ehe sie der jungen Dame zu antworten gedachte.
„Danke, wir sind soweit in Ordnung. Ein paar Halsschmerzen werden wohl folgen, aber das ist nichts, was uns einschränken wird.“, erklärte sie also ruhig. Wie die Blonde da unsicher an ihren Hut fasste – Tallulah fühlte sich direkt an ihre kleine Schwester erinnert. Wie niedlich … Schließlich sprach dann der Trainer noch einmal – Tallulah hatte seinen Namen leider nicht mitbekommen, weshalb er vorerst ein Fremder blieb. Er entschuldigte sich – und wollte wohl mit ihnen in das nächst gelegene Pokémoncenter reisen. Tallulah sah ihn lächelnd an, winkte dann aber ab, während sie sich umsah.
„Für mich ist keinerlei Dank nötig – ich werde einfach heimreisen und mich dort etwas ausruhen.“, sprach sie also lächelnd. „Zuvor werden wir aber noch eine Kleinigkeit unternehmen.“, fügte sie dann an, bevor sie zu ihrem Bisaflor sah. „Najulah, setze bitte Sonnentag ein.“, sprach sie also – und das Bisaflor setzte den Wunsch seiner Trainerin augenblicklich in die Tat um. Sofort wurde die Sonne strahlend hell und begann, die Umgebung und die drei Menschen samt Pokémon ein wenig zu trocknen und aufzuwärmen. Außerdem hatten Ceidith und Najulah dann auch direkt damit begonnen, hier und da etwas für Ordnung zu sorgen. Die vielen Äste, gar Stämme, die hier umgestürzt auf dem Boden verteilt lagen, waren so sicher nach geraumer Zeit etwas zusammen geräumt. Tallulah nickte den beiden dankend zu, ehe sie sich wieder den beiden anderen widmete. „Ich nehme an, der Regentag kam von Ihrem Rattfratz, nicht war? Haben Sie Dank dafür – das hat die ganze Situation erst entschärft.“, sagte sie dann und deutete eine leichte Verneigung an. „Da fällt mir auf – ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Tallulah Noach, ich bin, wie Mr. Vasilyev, ein Teil der Top 4 dieser Region. Es ist mir eine Freude, Euch kennengelernt zu haben. Und ich hoffe natürlich auch, dass es Ihnen und ihrem Trasla gut gehen wird.“, führte sie dann aus, wobei sie erst die Blondine, dann den Fremden angesprochen hatte. Schließlich signalisierten ihr aber ihre beiden Pokémon, dass sie soweit fertig waren und tatsächlich sah es nun ein kleines bisschen weniger wüst aus. Sie nickte und rief ihr Bisaflor in den Pokéball zurück. „Ich werde mich dann empfehlen, wenn es ihnen nichts ausmacht. Wenn Sie beide zu einem Pokémoncenter reisen, wäre es vielleicht nicht verkehrt, noch einmal bei der Polizei oder eine Zweigstelle der Ranger Halt zu machen, um den Vorfall hier dokumentieren zu lassen. Ich werde in diesem Zuge auch einem Bekannten von mir Bescheid geben, der sich mit solchen Angelegenheiten auskennt. Bitte passen Sie gut auf sich auf.“, verabschiedete sich die Schwarzhaarige nun also, allerdings hielt sie dann doch noch einmal inne. "Oder gibt es noch etwas zu besprechen?", fiel ihr die Frage ein, wobei sie sowohl die junge Dame, als auch den jungen Mann musterte. Es konnte ja gut sein, dass es noch etwas gab, das den beiden Kopfschmerzen bereitete. Oder eben alles andere. Sie sah zu Ceidith, die sie aufmerksam ansah. Sie würde sich der Entscheidung ihrer Trainerin anpassen.

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## 005 ## MIT TALLULAH ##
WHITE SILENCE
Die Gruppe schien sich allmählich wieder aufzulösen, als Lev als Erstes ging und die andere Dame auch bereits Gehen wollte - huch, aber als sie unter ihrem Hut die andere näher musterte ... Kam sie ihr nicht wirklich etwas zu bekannt vor? Besonders, da der Top Vier Unlicht gegangen war, und sie sich nicht mehr auf das Trasla und den brennenden Wald konzentrieren musste, erschienen ihre Erinnerungen an fetzenhafte Szenen deutlicher, präsenter. Na ja, wobei sie sagen musste, dass sie die Person wirklich nicht in Person kannte, zumindest bis jetzt eben.
Sie erwiderte nicht viel, dafür sprach der Mann mit dem Trasla deutlich mehr. "Das freut mich zu hören, ich dachte schon, ich hätte Sie alle mit meiner Unachtsamkeit irgendwie kläglich ruiniert ..." und so weiter - Noelle sah ihn nur kurz von der Seite an, sie vermied es, die Menschen anzusehen, und bewunderte ihn für seine Offenheit. Auch, als er Hilfe benötigt hatte, hatte er sich einfach an die Menschen gewandt, die hier standen - faszinierend.
Sie selbst aber sah lieber die Pokémon an und war erleichtert über den Sonnentag, den die junge Dame mit ihrem Bisaflor herauf beschwörte - oh, daran hätte sie auch denken können, konnte ihr Lloyd doch die Attacke auch! (Sie war erpicht darauf, alle Wetterattacken ihrem Pokémon beizubringen, zumindest jene, die es erlernen konnte.) Sie lächelte wieder schwach und nahm das erste Mal ihren Hut ab, um ihn etwas abzuschütteln. In der Krempe hatte sich ein bisschen Wasser gesammelt, doch das war nicht so wichtig.
Sie war noch damit beschäftigt gewesen, ihr Gesicht leicht der Sonne entgegen zu strecken, als sie auch schon wieder angesprochen wurde - es war sicherlich nicht die Schuld der Dunkelhaarigen, dass die Blonde einfach viel zu schreckhaft war, sodass sie kurzerhand einen Schritt zurück machte. "Oh, nein, nicht doch, der Dank gebührt Lloyd ... also meinem Rattfratz, ja", erwiderte sie bloß abwehrend, wobei sie ihren Hut mit beiden Händen umfasste und ihn leicht vor ihrem Gesicht hielt. Die ganze Arbeit hatte immerhin das Unlichtpokémon gemacht!
Als sie sich vorstellte, ging ihr aber ein Licht auf und sie nickte nur eifrig, vergaß dabei fast die komplette Furcht, weil sie sich an etwas erinnerte, was sie wusste. "Daher kamen Sie mir so bekannt vor! Tut mir Leid, dass ich Sie nicht früher erkannt habe ...", gab sie hastig von sich und verbeugte sich. "No-Noelle Sawyer mein Name, freut mich ebenfalls sehr ...", gab sie hastig von sich und nickte lediglich, ehe sie doch etwas verlegen ihren weißen Hut wieder aufsetzte. Sie nickte auf die Ausführung der Top Vier hin, war jedoch alarmiert, als es darum ging, auch mit anderen darüber zu sprechen, was passiert war.
"E-es tut mir wirklich Leid, und Sie müssen furchtbar beschäftigt sein, doch könnten Sie vielleicht mitkommen und die Angelegenheit der Polizei präsentieren ...?", fragte sie mit kleinlauter Stimme, denn ihr würde es wirklich schwer fallen, das zu tun. "Sie waren ja direkt beteiligt ..." Sie glaubte nicht, dass sie selbst eine adäquate Version der Geschichte präsentieren konnte.
Auch der Mann mit dem Trasla beharrte darauf, sie unbedingt noch auf einen Kuchen einzuladen - zusätzlich wollte er noch die Adresse des Unlichttrainers erfahren, um ihn auch für den Aufwand zu entschädigen.

tbc. Kleiner Pfad, Blütenburg City
♪♫

[out: Hatten es ja schon in Skype besprochen x) Ich überspringe einfach das Pokémon Center und das Kuchenessen beim nächsten Post, wenn's in Ordnung ist |D]

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Zuletzt von Noelle am 09.04.17 13:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tallulah Noach

#007 // Noelle Sawyer


Tallulah lachte leise, als sie die Erwiderung des Trainers hörte. Da sie alle heil davon gekommen waren, war er wohl ziemlich erleichtert.
„Ruiniert? Nun, soweit würde ich gewiss nicht gehen.“, lachte sie also, sich eine Hand kurz vor den Mund haltend – der Höflichkeit wegen. Was der Schwarzhaarigen außerdem auffiel, war, dass die junge Blondine sich ganz offensichtlich über den Sonnentag freute. Sie nahm den Hut ab, um ihn von der Nässe zu befreien – ein wenig zumindest – und dann das Gesicht in die Sonne zu halten, die durch das Blätterdach brach. Tallulah musterte sie kurz, ehe sie ihr für den vorangegangenen Regentag dankte – der war schlichtweg die Rettung des Waldes und damit des Traslas gewesen. Auch Ceith keckerte zustimmend. Selbst diese Worte hatten sie zusammen zucken lassen – sie war wohl etwas zart besaitet … Schnell entgegnete sie, dass der Dank ihrem Rattfratz galt. Tallulah nickte und sah zu dem Pokémon herunter, das vollkommen schwarz war. Sie ging etwas in die Hocke.
„Dann dir vielen Dank, Lloyd.“, sagte sie also – sie richtete sich wieder auf und blickte wieder zur Blondine. „Dies ist eine Regionalform aus Alola, liege ich da richtig? Ich habe noch kein Rattfratz von dort vor mir gehabt. Es ist größer, als ich dachte. Und offenbar sehr stark.“, fragte sie, wobei sie dem Unlichtwesen kurz zuzwinkerte, als sie die letzten Worte sprach. Es war durchaus faszinierend – mit Alola hatte sie sich nie groß beschäftigt. Da waren Anblicke wie dieser höchst selten und umso faszinierender. Konnte ein gewöhnliches Rattfratz Regentanz lernen? Sie war sich dessen unsicher – das sollte sie beizeiten einmal nachschlagen. Doch zuvor stellte sie sich erst einmal den beiden anderen Personen hier vor. Die junge Dame nickte eifrig, während der junge Mann etwas zu erblassen schien. War sie in so kurzer Zeit bekannt geworden? Ihr war gar nicht bewusst gewesen, dass man sie bereits als Top 4 identifizieren konnte … Sie lächelte beruhigend, als sich beide Seiten für die Unwissenheit entschuldigten.
„Keine Panik – ich finde das durchaus sympathisch.“, erwiderte sie also. „Noelle – das ist ein sehr schöner Name. Er trägt die Bedeutung „Geschenk Gottes“ - es war wohl kein Zufall, dass Ihr und euer Rattfratz heute hier wart.“, sprach sie dann weiter, wobei die Blonde ihren Hut wieder aufsetzte. Das Gengar begann indes, herum zu schweben und die Gegend etwas auszuspähen – solch lange Gespräche lagen der Geistdame gar nicht, und das, obwohl sie schon sehr viel ruhiger geworden war. Dass Tallulah nun auch das Bisaflor schon in ihren Ball zurückgeholt hatte, nahm dem Gengar außerdem eine Gesprächspartnerin. Ob das Rattfratz wohl mit ihr reden wollte? Sie beäugte es neugierig – entschied sich dann aber dafür, lieber nicht zu stören. Als Tallulah dann gehen wollte, was das Gengar durchaus erleichtert – Ceidith wollte ohnehin, dass die Schwarzhaarige sich ausruhte nach dem Spektakel gerade! Aber die Blondine hatte da andere Pläne.
Tallulah lauschte ihren Ausführungen – es fiel der jungen Dame wohl äußerst schwer, mit anderen offen zu reden. Und als auch der Trainer darauf beharrte, dass sie sie begleiten würde, nickte sie schließlich.
„Nun gut, dann werden wir das so machen.“, stimmte sie also zu. Sie machten sich somit gemeinsam auf den Weg nach Blütenburg City, um dort zur Polizei zu gehen. Tallulah machte alle nötigen Angaben und gab den Namen von Mr Vasilyev an die Behörden weiter. Dem Trainer gegenüber war sie da nicht so aufgeschlossen – sie selbst kannte den Unlichttrainer nicht gut genug, um private Daten weiterzugeben, zumal sie ohnehin nicht wusste, wo er lebte. Für die Polizei würde er dennoch wichtig sein, denn immerhin war er ebenso beteiligt gewesen. Sie sollte ihn schnellstmöglich darüber informieren.
Nun aber suchten sie erst einmal die Eisdiele auf – und alle bekamen ihr Dankeschön-Küchlein, einschließlich der beteiligten Pokémon. Nun, das hatte ja auch etwas gutes für sich, nicht wahr?


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{Evelyn & Amaya}
April 3015 :: Post #030 :: cf: Apfelhain in Blütenburg City
Glücklicherweise war der Weg zum Blütenburgwald nicht allzu lang gewesen - oder hatte zumindest nicht allzu lange gedauert. Evelyn hatte den schnellsten Weg hierher genommen und nun waren sie da. Rings um sie herum standen viele Bäumen, es gab hohes Gras und die Sonne schien von oben durch die Baumkronen auf den Waldboden herab. Es war ein sehr schönes Bild und Evelyn freute sich immer wieder, hier zu sein. Sie durchquerte den Wald sehr gern, hatte es sich für den heutigen Tag aber zum Ziel gesetzt, die dort lebenden Pokémon ein wenig genauer zu beobachten. Vielleicht gab es ja das ein oder andere Pokémon, das sie noch in ihren Dex eintragen oder von dem sie noch viel lernen konnte. Das jedenfalls war ihr Ziel für den heutigen Tag, der mittlerweile auch schon wieder zur Hälfte um war. Das würde sie aber nicht davon abhalten, sich hier einen schönen Platz zu suchen! Zur Not hatte sie immerhin auch noch ein Zelt dabei, in das sogar zwei Personen passen würden. Sie war zwar allein, aber wenn sie von ihrem Freund begleitet wurde, das war wirklich sehr praktisch! Und so hatten Tehya und Rhea dort auch genügend Platz. Das Haspiror sah sich ehrfürchtig in dem doch eher dunklen Wald um. Es blieb dicht bei Evelyn, da es sich nicht sicher war, wie gefährlich dieser Ort war. Für das Pokémon war es das erste Mal, dass es hier war, für es war alles neu. »Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Solange man die hier lebenden Pokémon nicht verärgert, droht eigentlich keine Gefahr.« Jedenfalls war sie bisher noch von keinem Pokémon angegriffen worden. Natürlich konnte sich das auch schnell ändern, aber sie wollte Tehya Mut machen, die Umgebung mit offenen Augen zu erkunden, ohne Angst davor, dass jeden Moment irgendwo ein Pokémon aus dem Baum gesprungen kommen könnte. Tatsächlich hatte sie es schon einmal erlebt, dass ein Tannza ihr beinahe auf den Kopf gefallen war - ein weniger schönes Erlebnis, aber es war glücklicherweise nichts passiert!
Begleitet von ihren Pokémon drang sie tiefer in den Wald ein, bis sie den kleinen Bach erreicht hatte, den sie so liebte. Rings herum Bäume, dann das Gras und neben sich das Wasser. Es war der perfekte Ort, um Pokémon jeder Art zu beobachten! Von überall her konnten nun solche Wesen auftauchen und auch, wenn das ein gewisses Risiko barg, war Evelyn gern bereit, dieses einzugehen. Wer Feldforschung betrieb, musste eben hin und wieder damit rechnen, von Pokémon angegriffen zu werden. Nur so konnte man seine Forschung voran treiben. Sie breitete also eine Decke direkt neben dem Bach aus und setzte sich darauf. Rhea ließ sich neben ihr nieder, während Tehya ein wenig unsicher von Baum zu Baum sah. Da sie die Umgebung aber erkunden wollte, begann sie einfach damit, ins kühle Nass des Baches zu blicken und erkannte an dessen Grund einige Pokémon, die sie aber nicht zuordnen konnte. Neugierig sah sie eine Weile dort hinein, während Evelyn Papier und Stift hervor kramte und einfach wartete. Sie brauchte stets viel Geduld, wenn es um die Beobachtung von Pokémon ging, da man auch niemanden zwingen konnte, aufzutauchen. Daher hieß es nun: warten und schauen, was der Tag einem denn so brachte.


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Amaya Mawú Loa


#008 with „Evelyn Quin“


Amaya war einige Zeit in Blütenburg City geblieben, hatte sich dann in der nahen Umgebung umgesehen und war nach Rosalstadt gekommen. Sie hatte sich umgehört, hatte sich ein wenig über die Gegend und die Region erzählen lassen und war dann zu dem Schluss gekommen, dass sie sich wohl den Blütenburgwald ansehen sollte. Vielleicht gab es da ein paar Hinweise – dieser Wald war einfach genauso gut, wie jeder andere Ort. Und was hielt sie schon davon ab?
An diesem Morgen war sie also losgegangen. Sie hatte ihre Pokémon bei sich und betrat geradewegs den dunklen Wald, sah sich genau um und entdeckte sogar hier und da einige Pokémon, denen sie in freier Wildbahn noch nicht begegnet war. Um ihr bei der Suche zu helfen, hatte sie Nay und Linto aus ihren Bällen gelassen. Die beiden Geister sahen sich also ebenso um.
So drangen sie immer tiefer in den Wald vor, lernten einige Ecken und Eigenheiten kennen und gelangten so bald in die Nähe eines Baches, dessen Rauschen man bereits vernehmen konnte, bevor man ihn erblickte. Amaya, die etwas müde war, beschloss daraufhin, dass sie dort ja eine Pause einlegen und vielleicht auch eine Kleinigkeit essen konnten. Vielleicht konnte sie dann auch noch etwas darüber sinnen, wohin es sie nun als nächstes führen würde. Vermutlich nach Metarost City und dann weiter nach Wiesenflur. Diese beiden Orte sollten wohl durch einen Tunnel verbunden sein – vielleicht gab es da ja auch Hinweise. Wer wusste das schon?
„Kommt, machen wir eine Pause.“, sagte sie also zu dem Mimigma und dem Zwirrfinst, welche unweit von ihr entfernt waren. Sie kamen zustimmend zu ihr, sodass sie sich gemeinsam auf den Bach zubewegten, wobei sie sich von den Geräuschen leiten ließen.
So kam das kleine Gewässer schnell in Sicht – und ebenso eine junge Frau mit auffällig rosafarbenen Haaren, an deren Seite ein Corasonn und ein Haspiror ausfindig zu machen waren. Amaya blieb kurz stehen, tauschte Blicke mit Krabinay aus, nickte und trat dann entschlossen zu der jungen Frau.
„Entschuldigen Sie bitte.“, begann sie und setzte ihr höfliches Lächeln auf. „Macht es Ihnen etwas aus, wenn ich und meine Pokémon uns ebenfalls ein wenig am Bach niederlassen? Natürlich nur, wenn es Ihnen nicht missfällt.“, sprach sie sie also direkt an und stellte ihre Frage. Nicht jeder mochte Gesellschaft und gerade an einem Ort wie diesem war es wohl das letzte, womit man rechnete. Deshalb fragte die schwarzhaarige Auserwählte auch lieber nach. Wenn sie bleiben konnten, dann war das natürlich fabelhaft. So konnten sie etwas essen und Amaya konnte ihre Pläne zurechtlegen. Vielleicht konnte ihr ja auch die junge Frau etwas erzählen? Und wenn nicht, nun … Dann würden sie und ihre Pokémon weitergehen und sich ein anderes Plätzchen suchen. Das war selbstredend, nicht wahr? Sie lächelte jedenfalls freundlich und wartete die Reaktion ab, wobei ihr Blick nur kurz zu den beiden Pokémon glitt. Nay hielt sich in ihrer Nähe und machte sofort deutlich, dass er ein freundlicher Geselle war indem er der jungen Frau sogar kurz zuwinkte, währen Lin sich an Amayas Bein schmiegte und speziell das Haspiror aufmerksam beobachtete. Ob es wohl mit dem Normalpokémon in ein Gespräch kam? Linto war nämlich redseliger, als man meinen mochte.




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{Evelyn & Amaya}
April 3015 :: Post #031 :: Blütenburgwald - West
Bisher waren die einzigen Pokémon, die sie beobachten konnte, ihre eigenen. Alle anderen hatten sich versteckt oder wollten einfach nicht heraus kommen. Für Evelyn war das in Ordnung, sie hatte schließlich alle Zeit der Welt und so beobachtete sie stattdessen ihr Haspiror, das fröhlich die Pokémon am Grund des Wassers anschaute. Es war so schön zu sehen, wie fröhlich dieses Pokémon überhaupt war und wie wenig von dem kleinen Dieb, als den sie das Haspiror kennen gelernt hatte, tatsächlich in ihr steckte. Tehya hatte sich so gut in ihr Team eingefügt, dass sich Evelyn ein Leben ohne das Wesen gar nicht mehr vorstellen konnte. Sie hatte sich sogar besser eingelebt als Aryn, der noch ein Stückchen länger in ihrem Team war. Die meiste Zeit hockte dieser allerdings nur in einer Ecke und rührte sich nicht. Das war ja auch etwas schwierig so als Perlu, dennoch beteiligte er sich herzlich wenig an diversen Gesprächen oder Spielereien. So ließ Evelyn ihn größtenteils in Ruhe, eben da er es so wollte und sie ihm auch nicht zu nah treten wollte. »Aber schön vorsichtig, nicht rein fallen!« rief Evelyn dem Haspiror noch zu, bevor plötzlich ein junges Mädchen auf die Lichtung trat, gefolgt von zwei Pokémon, die Evelyn als Geist-Pokémon erkennen konnte. Beide hatte sie noch nicht in ihrem Pokédex, aber sie sollte wohl aufhören, immer sofort dieses technische Gerät im Kopf zu haben, sobald sie neue Pokémon sah. Das kleinere davon war ihr außerdem namentlich völlig unbekannt, doch auch hier wollte sie natürlich nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen und die Trainerin fragen, um was es sich denn für ein Pokémon handelte. Evelyn lächelte dem Mädchen kurz zu, als sie bemerkte, dass sie auf sie zugelaufen kam. Was sie wohl wollte? Bereits kurz darauf fragte ihr Gegenüber nach, ob es ihr etwas ausmachte, wenn sie sich gemeinsam mit ihren Pokémon ebenfalls an den Bach setzen konnte. Sie lächelte ihr zu und das Zwirrfinst winkte freundlich. Man sagte oft, dass Geister unheimlich und bösartig waren, Evelyns Meinung nach war das aber nur ein Vorurteil, auf das man nicht so viel geben sollte. »Nein, absolut nicht - es ist schließlich ein öffentlicher Bach. Außerdem schadet Gesellschaft nie.« antwortete sie freundlich und schenkte dem Mädchen ein Lächeln. Wie alt sie wohl war? Höflich war sie auf jeden Fall, was ihr schon einmal Pluspunkte einbrachte. Rhea sah kurz zu dem Mädchen und ihren Pokémon hoch und nickte kurz zur Begrüßung, machte aber keine Anstalten, sich irgendwie zu bewegen. Tehya hingegen hatte, sobald sie die Stimme des Mädchens gehört hatte, sofort ihren Kopf gehoben und sich vom Bach abgewandt, um die Neuankömmlinge zu betrachten. Sie winkte den dreien fröhlich zu und sah fragend zu Evelyn. Ob sie sich mit den Pokémon unterhalten durfte? Evelyn zuckte jedoch nur mit den Schultern, da sie nicht wusste, ob es dem Mädchen oder ihren Pokémon recht war. Daher blieb Teyha höflich stehen und sah erst einmal nur aus der Ferne zu den dreien. Endlich waren andere Pokémon da, mit denen sich das Haspiror unterhalten konnte! Aber sie wollte sie natürlich auch nicht stören, genauso wenig wie Evelyn das Mädchen stören wollte. Vielleicht war sie mit einem bestimmten Grund hier und wollte sich etwas entspannen, da wollte Evelyn sie nicht sofort ansprechen. Andererseits war sie Forscherin und immer auf der Suche nach neuen Informationen. »Darf ich Ihnen eine Frage stellen?« versuchte sie es also höflich, wobei sie tatsächlich beim Sie blieb. Sie glaubte zwar nicht, dass ihr Gegenüber schon allzu alt war - im Sinne von ähnlich alt wie sie selbst - aber das hieß nicht, dass man nicht eine gewisse Höflichkeit an den Tag legen konnte.


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Amaya Mawú Loa

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#009 with „Evelyn Quin“


Was für eine Erleichterung! Die junge Frau, die sie und ihre Pokémon am Bach in diesem durchaus als finster zu bezeichnenden Wald entdeckt hatten, war ihrer Gesellschaft nicht abgeneigt und gestattete ihnen so auch, sich eine Weile zu ihnen zu gesellen. Nun, gewiss hatte sie Recht mit ihrer Ausführung, dass dieser Bach ja öffentlich war – dennoch, die junge Frau hätte sich gestört fühlen können. Und wäre dem so gewesen, so wären Amaya und ihre Pokémon eben weiter gezogen. So aber musste sie sich darüber keine weiteren Gedanken machen. Sie erwiderte das Lächeln der jungen Frau also gerne weiterhin und nickte dankbar, bevor sie sich wenige Schritte entfernte, um ihr einen gewissen Raum zu lassen. Dann setzte sie sich, wobei sie ihre Sachen glatt strich und darauf achtete, nicht hastig zu wirken. Schließlich saß sie mit unterschlagenen Beinen und geradem Rücken da, ehe sie ihre Haare kurz richtete und den Umhang, den sie stets trug auf Reisen, etwas öffnete. Um ihn ganz abzulegen war es allerdings noch etwas zu kalt. Sie sah noch einmal zu den Pokémon der jungen Frau – das Corasonn hatte zur Begrüßung ebenfalls genickt, ein sehr höfliches Wesen, während das Haspiror sich schlagartig zu ihnen umgedreht hatte. Lin sah es ja aufmerksam an, und es gefiel dem Mimigma, dass dieses Normalpokémon ebenfalls neugierig war. Linto sah Amaya also fragend an, diese blickte zurück und nickte zaghaft. Also machte das Geistwesen ganz winzige Schritte auf das fremde Pokémon zu und wartete dann ab, ob es auch zu ihm kommen würde.
Nay indes kam zu Amaya und schwebte hinter ihr auf und ab, wobei er wohl die Umgebung scannte. Die junge Auserwählte störte sich nicht daran, sondern holte aus ihrer Tasche eine kleine Dose mit Proviant heraus. Sie hatte sich heute morgen Sandwiches im Supermarkt gekauft – kochen konnte sie ja nicht. Außerdem hatte sie lange über den Karten gesessen, was bei ihrem unterirdischen Orientierungssinn wirklich nötig war. Nun ja, aber jetzt war erst einmal Pause angesagt. Sie murmelte ein paar Worte zum Essen, ehe sie abbiss. Nay und Linto schienen ihren Hunger ja verloren zu haben – sobald er zurückkehrte, hatte sie aber natürlich auch Essen für die beiden parat. Sie hatte einige wenige Happen gegessen, als die fremde, junge Frau ihre Worte an sie richtete. Amaya ließ das Sandwich sinken, schluckte den Bissen herunter und blickte zur der Rosahaarigen herüber, mit einem offenen, höflichen Blick.
„Gewiss – ich bin für alle Fragen offen.“, erwiderte sie also entspannt, wobei ihr Lächeln zurückkehrte. Sie war durchaus neugierig, was nun für eine Frage kommen würde – aber das war nichts, was sie sich anmerken ließ. Immerhin würde sie es so oder so erfahren, nicht wahr?




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April 3015 :: Post #032 :: Blütenburgwald - West
Neugierig beobachtete das Haspiror die Neuankömmlinge und wollte am liebsten direkt zu ihnen stürmen, hielt sich aber zurück, da sie ja inzwischen gelernt hatte, dass man das nicht machte. Sie würde es vielleicht auch nicht immer toll finden, von jedem direkt angesprungen zu werden. Umso größer war die Freude, als das Mimigma, das Evelyn noch unbekannt war, die Erlaubnis seiner Trainerin einholte und dann tatsächlich auf Teyha zugelaufen kam. Kurz rückversicherte sich das Haspiror bei Evelyn, die ebenfalls nickte und so tapste das Haspiror vorsichtig auf das Mimigma zu, sodass sich die beiden in der Mitte trafen. Das Haspiror stellte sich dort sofort vor und fragte dann, was für eine Art Pokémon denn da vor ihm stand. Auf jeden Fall schien die Unterhaltung schnell in Gang zu kommen, was Evelyn mit einem Lächeln beobachtete. Die Trainerin der beiden Pokémon aber setzte sich vor den See und holte etwas zu Essen heraus. Evelyn wollte sie bei ihrer Mahlzeit eigentlich nicht stören, doch schließlich siegte ihre Neugierde und sie fragte das Mädchen, ob sie ihr eine Frage stellen durfte. Eigentlich etwas irrsinnig, da sie in diesem Moment bereits eine Frage gestellt hatte, aber das spielte wohl eher keine Rolle. Und das Mädchen antwortete ihr dann sogar, dass sie für jede Fragen offen war. Das war wirklich hervorragend und so legte Evelyn ihren Notizblock bei Seite und widmete ihre Aufmerksamkeit nun komplett dem Neuankömmling. »Vielen Dank.« fing sie an, da es ja nicht selbstverständlich war, dass man ihr zuhörte, wenn man doch eigentlich Pause machen wollte. »Mir ist Ihr kleines Pokémon dort völlig unbekannt. Könnten Sie mir sagen, um welche Art es sich dabei handelt? Ich bin Forscherin, wissen Sie, da bin ich für jede neue Information dankbar.« richtete sie dann also weiter ihre Worte an ihr Gegenüber. Natürlich hätte sie auch einfach ihren Pokédex herausholen und den befragen können, sie zog das persönliche Gespräch aber immer erst vor, bevor sie die Technik herausholte. Die hatte zwar viele Informationen, konnte zwischenmenschliche Kommunikation jedoch nicht ersetzen. Jedenfalls war das Evelyns Meinung, von der sie auch so schnell nicht abweichen würde. Außerdem waren Gespräche immer noch besser, als stumm alles für sich zu erforschen. Das erkannte man auch schon bei den Pokémon. Sie suchten das Gespräch untereinander und das war etwas Schönes. Liebend gern beobachtete Evelyn ihr Verhalten, sowohl allein als auch untereinander. Es konnte einfach nichts Besseres geben!


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#010 with „Evelyn Quin“


Was für eine Freude – das Haspiror der fremden Trainerin kam tatsächlich zu Linto! Das Mimigma freute sich und tänzelte leise von einem Beinchen auf das andere, während es wartete. Das Normalwesen fragte sofort los – was war Linto denn für ein Pokémon? Zuerst aber stellte es sich noch als Teyha vor. Das Mimigma antwortete sogleich, zeigte eine ungeübte Verbeugung – die in einem Kampf direkt seine ganze Kostümierung zunichte machte – und nannte dann den Namen, den Amaya ihm gegeben hatte: Linto. Dann kam es auf Teyhas Frage zu sprechen. Es äußerte, ohne dass die beiden Trainerinnen etwas mitbekamen, trotz aller Geheimniskrämerei wahrheitsgemäß. Es wäre gern ein Pikachu – so stark und voller Energie. So … beliebt. Aber es war nur ein Mimigma – ein Geist, dessen wahres Gesicht jeden erschreckte, der es zu Gesicht bekam. Deshalb musste es sich verschleiern – damit niemals wieder jemand sah, wie es wirklich geschaffen wurde.
Und während sich diese beiden kleinen Wesen näher kennen lernten, hatte Amaya Platz genommen, Essen ausgepackt und war letztlich mit einer positiven Antwort auf die Frage der Rosahaarigen eingegangen. Die wollte eine Frage stellen – ungeachtet der Tatsache, dass es eben eine Frage war, aber das war mehr als irrelevant. Amaya schenkte ihr ein freundliches Lächeln und wartete also darauf zu erfahren, was der Fremden auf dem Herzen lag, während Nay sich entspannt umsah. Das Anliegen kam auch direkt über die Lippen der Rosahaarigen, nachdem sie sich bedankt hatte. Es ging also um Linto – verständlich. Nicht viele waren mit den Pokémon aus Alola vertraut. Sie räusperte sich leise, bevor sie antwortete.
„Dies ist ein Mimigma – ein Geistpokémon mit dem Zweittypen Fee. Es stammt aus Alola.“, antwortete sie also ruhig und deutete dabei kurz auf Lin. Wenn vor ihr eine Forscherin saß, dann stand sie natürlich höchst gerne mit einer Antwort zur Verfügung, wenn eine Frage für sie eben so einfach zu beantworten war. Weshalb sollte sie sich auch dagegen sträuben? Es war ja nichts schlimmes daran, sich ab und an ein wenig zu unterhalten.
Zumal es wahrhaft erfrischend war, erneut nicht erkannt zu werden – allmählich begann Hoenn ihr zu gefallen. Sie kicherte leise, bevor sie fortfuhr.
„Laut den Informationen, die ich über den Pokédex und einige Bekannte erhielt, ist das wahre Aussehen dieses Pokémons nahezu unbekannt – tatsächlich habe auch ich nie unter Lintos Kostüm gesehen. Es scheint ihr mehr als unangenehm zu sein, also belasse ich es gern dabei. Ich habe außerdem erfahren, dass man es selten in Gesellschaft antritt – in Alola scheinen diese Wesen wohl häufig ganz allein zu sein …“, fügte sie dann hinzu, wobei ihr Blick nun auch selbst kurz zu ihrem Mimigma glitt. Linto bemerkte all das nicht – es war voll auf Teyha konzentriert! Amaya zeigte ein Lächeln, ehe sie sich der Fremden erneut zuwandte. „Ich hoffe, das war ein guter Anfang, um Eurer Neugier zu stillen.“, erwiderte sie freundlich. Sie hoffte ja irgendwie, dass das Gespräch damit nicht vorbei war – vielleicht hatte die Rosahaarige ja auch noch mehr Fragen?




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Es freute Teyha ungemein, dass das fremde Pokemon zu ihr gelaufen kam und sich dann auch mit ihr unterhielt. Sie stellte sich natürlich selbst zunächst vor, wollte dann aber auch wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun hätte. Das ihr fremde Pokemon nannte so auch seinen Namen und erklärte ihr sogar, dass es zwar gern ein Pikachu wäre, leider aber gar keines war. Stattdessen handelte es sich um ein Mimigma, das sein Gesicht verschleierte, weil es bisher jeden damit erschreckt hatte. Das fand Teyha irgendwie traurig und so sagte sie, dass es doch bestimmt gar nicht so schlimm aussehen konnte. Außerdem war es doch ein sehr freundliches Pokemon, mit dem man sich gut verstehen konnte, fand das Haspiror. Gern würde es das wahre Gesicht seines Gegenübers Sehen, fragte aber trotzdem nicht danach. Sicher war es dem Mimigma unangenehm! Also sagte es lediglich noch, dass es kein Pikachu sein musste, um von ihr akzeptiert zu werden.
Etwa zur gleichen Zeit hatte auch Evelyn die Frage geäußert, um welches Pokemon es sich denn handelte und das Mädchen war auch gern bereit, ihre Frage zu beantworten. Es war also ein Mimigma mit den Typen Geist und Fee und stammte aus der Alola-Region. Aus dieser Region waren Evelyn viele Pokemon unbekannt. Ob die junge Dame wohl noch mehr davon besaß? Vielleicht kam sie ja sogar aus der Region und könnte ihr mehr von den Eigenheiten dort berichten? Die Fragen im Hinterkopf behaltend lauschte sie den folgenden Worten ihres Gegenübers und kam zu dem Schluss, dass sie es doch sehr traurig fand, dass Mimigma meist allein waren. Das musste doch schrecklich einsam sein! „Es wäre spannend zu erfahren, wie es wirklich aussieht. Aber ich möchte Pokemon ungern zwingen etwas zu tun, was sie nicht wollen. Ist es bei allen Mimigma so, dass sie nicht gesehen werden wollen?“ fragte Evelyn noch nach. Wie Mimigma sich wohl in freier Wildbahn verhielten? Was bewog sie dazu, ihr wahres Gesicht zu verschleiern? Sie waren so klein und irgendwie doch niedlich. Evelyn konnte sich nicht vorstellen, dass sich unter dem Kostüm etwas allzu schreckliches befand. Auch wenn es ein Geist-Pokemon war. „Ja, es ist sehr freundlich, dass Sie mir diese Informationen geben. Über die Pokemon der Alola-Region Weiß ich leider kaum etwas. Ich selbst war auch nie dort. Haben Sie zufällig noch andere Pokemon dieser Region?“ Wollte sie dann aber doch noch wissen. Vielleicht hatte sie ja Glück und würde heute eine Menge neuer Pokemon kennen lernen. Wenn nicht, war das jedoch auch nicht weiter tragisch, immerhin hatte die bereits ein Mimigma getroffen. Und seine freundliche Trainerin, die sich hoffentlich nicht von ihr gestört fühlte. Rhea jedenfalls lag seelenruhig neben Evelyn, die Augen geschlossen. Vermutlich schlief es jeden Moment ein. Evelyn freute sich, dass ihr Corasonn endlich ein wenig entspannte. Immer alles im Auge zu behalten konnte eben doch anstrengend sein.

(Out: Code kommt später :'D)

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