Hintergrundgeschichte

Beitrag von Schicksalsträger am 16.12.16 17:29

Hintergründe

Es heißt, dass vor 3015 Jahren ein Pokémon aus einem Ei schlüpfte und die Welt erschuf. Dieses Pokémon trägt den Namen Arceus. Es war nicht nur Schöpfer der Welt, sondern auch Anführer des so genannten Dimensions-Trios, bestehend aus Pokémon, die Arceus geholfen haben, aus der Welt das zu machen, was sie heute ist. So erschuf Dialga den Raum, in dem wir heute leben und Palkia ließ die Zeit entstehen. Giratinas Aufgabe war es, all das im Gleichgewicht zu halten, während die Erde wuchs und immer größer wurde. Rayquaza kehrte zusammen mit Kyogre und Groudon auf der Erde ein und sorgte dafür, dass die Pokémon, die Wasser und Land schufen, nicht in großen Streit ausbrachen und die Welt zerstörten. Alle drei verschwanden nach getaner Arbeit, sodass niemand sie zu Gesicht bekommen sollte. Mensch und Pokémon entstanden und das Seen-Trio, das ebenfalls von Arceus angeführt wurde, schenkte den Lebewesen je eine Gabe. Selfe ermöglichte es, Wissen zu erlangen und zu speichern. Vesprit schenkte ihnen die Gefühle, sodass sie Liebe, Trauer, Schmerz und viele andere Emotionen empfinden konnten und Tobutz gab ihnen die Entschlossenheit, Dinge selbst in die Hand zu nehmen und zu formen. Durch es war die Willenskraft geboren.

So entstanden nach und nach immer mehr Geschöpfe. Geschöpfe, denen Arceus Vertrauen entgegenbrachte. Es wählte 17 Familien aus, die auf seine Tafeln, die ihm als Quelle seiner Macht dienten, aufpassen sollten, damit sie nicht verloren gehen konnten. Irgendwann, so sagte es, würde es wiederkommen, um sich zu holen, was rechtmäßig ihm gehörte. Und so gingen die Jahre ins Land. Immer mehr Menschen wurden geboren, lebten Seite an Seite mit den Pokémon und fingen an zu vergessen, was ihre Aufgabe war. Die Tafeln verstreuten sich im ganzen Land und bald schon wusste niemand mehr den genauen Aufenthaltsort der Schätze, die sie hatten behüten sollen. Aus der Schöpfungsgeschichte wurde ein Mythos und es begann, dass nicht mehr jeder daran glaubte, dass Arceus tatsächlich der Schöpfer der Welt war. Andere Pokémon kamen, die als neue Legenden betrachtet wurden, darunter die Kräfte der Natur, die das Wetter bestimmen, die Ritter der Redlichkeit, die für Gerechtigkeit einstehen, die Legendären Vögel, die für eine Balance zwischen Natur und dem Rest der Welt sorgen und viele mehr.

Doch Arceus kehrte zurück, ganz genau so, wie er es gesagt hatte. Und als niemand ihm auch nur eine einzige Tafel überreichen konnte, drohte es, die Welt zu zerstören. 100 Jahre gab Arceus den Menschen Zeit, um ihr Versprechen einzuhalten, doch auch 98 Jahre später kennt man den Aufenthaltsort der Tafeln nicht. Die Menschen vergaßen, dass sie eine Aufgabe hatten oder waren zu egoistisch, dem angeblichen Schöpfer der Welt zu geben, was ihm gehörte - sie glaubten nicht daran, dass die Welt durch nur ein Pokémon entstanden sein sollte. Und so schürte sich Arceus' Zorn. Pokémon, die in einer bestimmten Region am bekanntesten waren, fingen an, für Unheil auf der Welt zu sorgen. So erwachten in der Hoenn-Region Groudon und Kyogre und begannen, der Erde starke Regenfälle, Stürme und Erdbeben zu bescheren, während Rayquaza weiterhin verschwunden blieb. Die beiden Pokémon gaben dem Zorn ihres Schöpfers Ausdruck und handelten in seinem Wunsch und je mehr Zeit vergeht, desto stärker wird die Zerstörung. Trotzdem glauben viele Menschen daran, dass es nur Zufall ist. Dass die legendären Pokémon, die Land und Wasser erschufen, nach wie vor in Frieden schlafen, weit weg von den Menschen. Einige aber glauben an die Prophezeiung, dass die 17 Familien ihrem Gott die Tafeln zurückbringen müssen, bevor Arceus die Welt zerstört. Und so spalten sich die Meinungen, Streits entstehen und doch leben die Menschen weiterhin mit ihren Pokémon zusammen, kämpfen, trainieren und spielen mit ihnen. Lediglich die Nachkommen der 17 Menschen, denen Arceus die Tafeln anvertraute, wissen, was sie zu tun haben - die Frage ist nur, ob sie ihrer Aufgabe auch tatsächlich nachkommen wollen.

So ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Welt untergeht und die Menschheit vernichtet wird. Es liegt allein an den Menschen selbst, ob sie ihre Erde retten. Noch haben sie zwei Jahre Zeit. Doch was, wenn die Untergebenen des Schöpfers in den kommenden zwei Jahren bereits so viel Unheil anrichten, dass ein Großteil der Erde, wie man sie bisher kennt, bereits zerstört ist? Das Schicksal der Menschen und das der ganzen Welt liegt in den Händen aller - auch, wenn manche vielleicht nicht daran glauben mögen.
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